Kitas in Northeim: Mehr Kinder dürfen bald in die Notbetreuung

Wann dürfen Northeimer Kinder wieder in die Kita? Zum 18. Mai hat das Land Niedersachsen Lockerungen für die aktuelle Notbetreuung angekündigt. Mit diesem „Phasenplan-Kita“ des Kultusministeriums müssen nun die Städte und Gemeinden eigene Pläne umsetzen. Eltern in Northeim müssen sich noch etwas gedulden.

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Systemrelevant

Bis zum 18. Mai soll die Betreuung in Kitas auf 40 Prozent der eigentlichen Kapazität angepasst werden. Das heißt konkret, dass nun mehr Kinder das Angebot in Anspruch nehmen dürfen. Bisher richtete sich das Angebot nur an Kinder, deren Eltern in „systemrelevanten Berufen“ gebunden sind.

Zumindest in Northeim wurde das Angebot überschaubar angenommen, sagte Bürgermeister Simon Hartmann zum Start der Maßnahme vor einigen Wochen.

Wer jetzt in die Kita darf

Nun reicht es aus, wenn „mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist“, heißt es auf Nachfrage im Rathaus. Entsprechende Anträge sind trotzdem an die Stadt oder den Träger der Einrichtung zu stellen.

Ebenfalls öffnet sich das Betreuungsangebot nun für Kinder, „bei denen ein Unterstützungsbedarf, insbesondere ein Sprachförderbedarf, besteht“. Auch hier muss ein Antrag an die Stadt oder den Träger gestellt werden.

Neu hinzu kommen Kinder, die eigentlich zum neuen Schuljahr eingeschult werden sollten. Hierzu ist laut Stadtverwaltung „ein gesonderter Antrag nicht erforderlich“. Demnach haben sich die Leitungen der Kitas schon seit der vergangenen Woche mit den Eltern in Verbindung setzen.

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