FC Eintracht Northeim: Schon wieder Revolution

In den vergangenen 12 Monaten hat es beim FC Eintracht Northeim gleich mehrfach laut geknallt: Hauptsponsor weg, Trainer weg, Abstiegsplatz. Seit dem bemüht sich der Verein, konstruktiv die Zukunft zu gestalten. Das sei nun gelungen, sagt Sprecher Moritz Braukmüller. Offenbar mit einer kleinen Revolution. Denn der Verein stellt sich komplett neu auf.

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Kein Hauptamt

Mit einem neuen Vorstand startete der Verein die Mission Zukunft. Zumindest damit ist jetzt erstmal Schluss. „Wir werden uns von der klassischen Vorstandsführung zu einer durch Ehrenamt und Miteinander geprägten Kultur entwickeln, die auf die Mithilfe vieler Beteiligter setzt.“

Das hat auch personelle (und damit finanzielle) Konsequenzen. Die sportliche Leitung und die Geschäftsführung wird fortan nicht mehr Hauptamtlich besetzt. Heißt: Tim Schwabe ist seinen Job erstmal los.

„Tim Schwabe wird bereits zum 01.04. eine neue Arbeitsstelle beim Niedersächsischen Fußballverband antreten“, heißt es dazu vom Verein. Den Vorstandsvorsitz wird er aber bis  zur Jahreshauptversammlung am 13. Juni  weiter besetzen. Darüber hinaus wird Tim Schwabe den Verein weiter ehrenamtlich unterstützen. Auch der zuletzt pausierende Philipp Weißenborn wird zum 1. August eine neue Arbeitsstelle antreten und den Verein ehrenamtlich unterstützen.

Am Ende stehe so ein kleiner, repräsentativer Vorstand und eine breite Ressortstruktur mit einem großen, aber handlungsschnellen erweiterten Vorstand mit einer klaren Team- und Aufgabenstruktur, hofft der Verein.

„Wir sind uns bewusst, dass diese Veränderung einen klaren Schnitt und auch ein Stück weit Unsicherheit mit sich bringt. Wir sehen in diesem Umbruch aber vor allem die Chance, unsere Stärken noch weiter herauszuarbeiten und uns als Verein gemeinsam weiterzuentwickeln“, sagt Braukmüller.

Das liebe Geld

Die Krise tut der Vereinskasse nicht gut. Trotzdem seien die Bemühungen, die „erheblichen finanziellen Einbußen“ nach dem Sponsorenrückzug einzudämmen, offenbar erfolgreich. „Dieses ist uns dank eines großen Entgegenkommens auf Spieler- und Trainerebene gelungen“, heißt es vom Verein.  „Weiterhin konnten wir unsere Einnahmen steigern, haben aber mögliche Auswirkungen der derzeitigen Krise im Blick.“

Weil der Spielbetrieb vorerst eingestellt ist, engagiert sich der Verein zusätzlich sozial. Mit einer Einkaufshilfe werden derzeit ältere und hilfsbedürftige Menschen unterstützt. „Allein durch unsere Social-Media Kanäle haben wir über 20.000 Menschen erreicht und konnten viele Bedürftige beliefern– auch Dank der wachsenden Unterstützung anderer Northeimer Initiativen!“, so Braukmüller.

https://steadyhq.com/de/northeim-jetzt

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