Die Polizei hat in einer Wohnung in der Einbecker Innenstadt Drogen gefunden. Beim Betreten des Gebäudes wurden die Beamten laut eigenen Angaben von einem Hund angegriffen und mussten auf ihn schießen – das Tier starb.

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Ermittlungen führen zu Durchsuchung

Der Einsatz erfolgte bereits am vergangenen Donnerstag, erst jetzt berichtet die Polizei auch offiziell davon. Demnach hatten die Beamten einen 60-jährigen Einbecker ermittelt, der laut Polizeibericht „in nicht geringer Menge“ Handel mit Drogen betreibe. Auf Anordnung des Göttinger Amtsgerichtes kam es am vergangenen Donnerstag zusammen mit Einsatzkräften der zentralen Polizeidirektion Niedersachsen zu einer Durchsuchung der Wohnung.

Beamten müssen schießen

Als die Polizeibeamten gewaltsam das Gebäude betraten, trafen sie laut Bericht im Hausflur auf einen Pit Bull Terrier. Das Tier sei „in aggressiver Weise“ auf die Polizisten zugelaufen, sodass diese sich nur „mittels Schusswaffeneinsatzes“ wehren konnten. Die Beamten riefen zwar einen Tierarzt hinzu, der Hund aber erlag seinen Verletzungen. Menschen seien durch den Schuss nicht gefährdet gewesen, heißt es weiter.

Sichergestellt wurden in der Wohnung anschließend 100 Gramm Amphetamin, eine mittlere Bargeldsumme, Verpackungsmaterial und digitale Datenträger.

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