Glück für 13 Autofahrer, die vom 3. bis 9. Februar bei Echte von Alice zu schnell unterwegs waren. Weil in der Nachbearbeitung ein Fehler unterlaufen ist, droht ihnen nun kein Fahrverbot. Auch zahlreiche Bußgeldbescheide werden korrigiert. Das ist der Grund.

Eine Woche lang stand Alice im Januar an der Bundesstraße 248 bei Echte. Dort sei die Messung des Anhängers laut Kandkreis-Sprecher auch „ordnungsgemäß abgelaufen“. Bei der Bearbeitung der Fälle sei aber ein falscher Bußgeldkatalog herangezogen worden. Statt die Strafen für Fahrten außerhalb geschlossener Ortschaften anzuwenden, wurde der Satz für innerorts angewandt. „Die weitere Bearbeitung wurde sofort gestoppt, nachdem die falsche Angabe bemerkt wurde“, heißt es aus dem Kreishaus. Trotzdem wurden einige Falsche bescheide verschickt.

Betroffen sind die bereits genannten 13 Fahrer, denen fälschlicherweise ein Fahrverbot auferlegt wurde.  72 Verkehrsteilnehmer wurden außerdem zur Zahlung einer erhöhten Verwarnung aufgefordert. Alle Betroffenen bekommen in den kommenden Tagen einen korrigierten Bescheid. Wer die falsche Summe bereits überweisen hat, bekommt die Differenz erstattet.

Übrigens: Insgesamt wurden während der Messung in Echte 245 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

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