Es wurde gesammelt und verladen, gepackt und verstaut. Seit heute Morgen 4:02 Uhr sind fast 40 Tonnen Hilfsgüter auf dem Weg von Northeim in Richtung Polen. Dort sollen Betten, Schänke, Windeln, Stromerzeuger und mehr den Menschen auf der Flucht aus der Ukraine helfen. Bürgermeister Simon Hartmann hatte zuvor den Kontakt in die polnische Partnerstadt Prudnik hergestellt.

Eine lange Reise

Der Lastwagen selbst ist eine Leihgabe der Fahrschule Kasten. Inhaber Ernst Kasten und Michael Wolf sitzen am Steuer. „Wir werden wohl gut 16 Stunden unterwegs sein“, sagt Wolf, der für die Zeit von seinem Arbeitgeber freigestellt wurde. Bis zum Abend hatten freiwillige Helfer und Mitarbeitende der Stadt die gespendeten Hilfsgüter auf den Ladeflächen verstaut. Am frühen Dienstagmorgen begann die Reise am Hof der Technischen Dienste in Northeim.

Um 4:32 Uhr verlässt der Lastwagen mit Hilfsgütern in der Dunkelheit am Rande des Rathauses die Rhumestadt in Richtung Polen.

Die Reise der Beiden könnt ihr auf der Facebook-Seite von Northeim-jetzt verfolgen. In kleinen Videos nehmen sie uns mit.

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Weitere Informationen

Mit an Board haben die beiden unter anderem acht Stromerzeuger, beinahe 50 Matratzen und jede Menge Wäsche und Verbrauchsartikel. Noch am Vorabend hatten sie gemeinsam mit den Mitarbeitern des Northeimer Bauhofs den Lastwagen beladen. Zur Stärkung spendierte Pizza Bauer eine runde Northeimer Pizza. Am Abend stand noch der Besuch der Kundgebung an der Alten Wache auf dem Plan. 

Pizza macht stark. Wer fast 40 Tonnen Hilfsgüter verstaut, freut sich über das Geschenk von Pizza Bauer

Erwartet wird, dass der Transport am Dienstagabend in Prudnik eintrifft. Von dort aus werden die Hilfsgüter eingesetzt, um ankommende Flüchtende zu versorgen. Zudem werden einige Güter an die Grenze weitertransportiert.

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