Northeims kleinste Bühne: Blick hinter die Kulissen

Mit Northeims kleinster Bühne haben der Stadtmarketing-Verein, der Northcast – Podcast für Südniedersachsen und der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne während der Corona-Pandemie wieder Kultur zurück nach Northeim gebracht. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen der ersten Live-Übertragung.

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Das ist die kleinste Bühne Northeims

Los ging es mit einer Lesung des Autors Roland Lange im Reddersen-Haus in Northeim. Der Wintergarten eines der ältesten Häuser der Rhumestadt war Kulisse der ersten Liveübertragung. Da nach wie vor große Zuschaueransammlungen nur unter strengen Auflagen möglich sind, dient dieses rein digitale Angebot dazu, Künstler aus der Region zu unterstützen und sie wieder sichtbar zu machen, heißt es aus dem Büro des Bundestatsabgeordneten Kühne.

Das Team hinter der kleinsten Bühne Northeims (von links): Konstantin Mennecke, Helvi Ritter, Christian Vogelbein, Autor Roland Lange, Dr. Roy Kühne und Tanja Bittner. 

In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Northeimer Stadtmarketing wurde der Bedarf einer solchen Aktion deutlich. Der Vortrag des Künstlers – Lesung, Livemusik und mehr – wird von wechselnden Orten aus live ins Internet gestreamt. Zuschauer können sich via Youtube dazuschalten und sogar direkt Fragen stellen. Die technische Umsetzung übernimmt der Northcast – Podcast für Südniedersachsen.

So war die erste Livesendung

Ein solches Projekt ist mit allerlei Technik verbunden, um das Bild live ins Internet zu bekommen. Drei Kameras wurde aufgestellt, um mehrere Perspektiven zu ermöglichen. Künstler und Interviewpartner waren außerdem mit Mikrofonen verkabelt, damit die Zuschauer am Ende alles gut sehen und hören können. Anschließend liefen alle Signale in ein kleines, mobiles Studio zusammen. Per Mobilfunk werden Bild und Ton schließlich direkt und live zu Youtube gesendet und an die Zuschauer ausgestrahlt.

Rund 100 waren zur Debütfolge live mit dabei. Roy Kühne und die Veranstalterinnen Tanja Bittner und Helvi Ritter vom Stadtmarketing und Northeim Touristik sind begeistert: „Dieser starke Zuspruch wurde dem spannenden Krimi ‚Der Fall Sartory‘ nur gerecht.“ Auch für Autor Roland Lange war das Format Neualand. „Sehr spannend, aber aufgeregt bin ich nicht“, kommentiert der Autor.

Spenden für die Künstler

Ab sofort kann für die Lesung von Autor Roland Lange, die weiter über www.northcast.de abrufbar ist, sowohl analog im Reddersen-Haus als auch digital über die Internetseite gespendet werden. Autor Lange möchte das gesammelte Geld 1:1 an die Kulturschmiede Osterode weitergeben, die sich für die Kulturszene einsetzen. Spenden sollen auch bei den künftigen Liveübertragungen gesammelt werden. Das Buch „Der Fall Sartory“ ist in Kürze zudem in der Tourist-Info erhältlich.

Von links: Helvi Ritter von der Northeim-Touristik, Dr. Roy Kühne, Roland Lange und Konstantin Mennecke stehen im mobilen Studio der kleinsten Bühne Northeims.

Die nächste Veranstaltung dieser Art ist für dem Zeitraum August/September in der Vinothek in Northeim geplant. Die Reihe „Northeims kleinste Bühne“ soll Musiker, Autoren, Schauspieler und andere Menschen aus der Kulturszene auf die Bildschirme der Region und darüber hinaus bringen.

https://steadyhq.com/de/northeim-jetzt

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