So war der erste Dorfflohmarkt in Langenholtensen

Es war eine Premiere für Langenholtensen und den angrenzenden Galgenberg. Mit dem ersten Dorfflohmarkt verwandelte sich die Northeimer Ortschaft in einen riesigen Basar. Weil auch das Wetter an diesem Sonntag stimmte, wurde die Veranstaltung gut angenommen. Volle Straßen, offene Höfe und viel gute Laune.

Bunte, volle Straßen

Das in Langenholtensen etwas los war an diesem Sonntag, war schon aus weiter Ferne zu erkennen. Mit Luftballons bunt geschmückt waren Garagen und Einfahrten. Kleiner Schilder zeigten deutlich: Hier entlang zum Dorfflohmarkt. Für Langenholtensen ist es eine Premiere, zum erstmal öffnen sich die Höfe und Grundstücke für einen Dorfflohmarkt. Entsprechend groß ist daher auch das Interesse.

So lecker

Für die Verpflegung sorgten zum Teil die Hausbewohner selbst, aber auch das Deutsche Rote Kreuz kam gleich mit der großen Feldküche „toll organisiert“, hieß es hinterm Tresen. Mehr als 2.000 Gerichte seien über eben diesen gegangen. In der Grundschule gab es außerdem viele selbstgemachte Kuchen, zum großen Teil gespendet.

 

Nur eine Idee

Inzwischen ist das Dorf wieder aufgeräumt und das erste Feedback eingesammelt. Und das sei durchweg positiv, erzählt Thilo Schulz. Er hatte ursprünglich die Idee zum Dorfflohmarkt und hat die erste Auflage in Langenholtensen und am Galgenberg gemeinsam mit zehn Mitstreitern auf die Beine gestellt. „Zu Anfang sind wir von viel kleineren Zahlen ausgegangen, sowohl Teilnehmer als auch Besucher“, erzählt er von den ersten Planungen im Oktober. 208 Stände wurden am Ende gezählt, mehr als 5.000 Besucher waren im Dorf. Die Erwartung wurden „weit übertroffen“.

Inspiration für die Zukunft

Für Schulz ein Erfolg, der inspirieren soll. So habe er gemerkt, das diese Veranstaltung auch das Dorf viel näher zusammengebracht habe. Das etwas auf die Beine gestellt wurde aus einer einfachen Idee, „mit der vollen Unterstützung aus der Politik“. Der Dorfflohmarkt wurde zu einem Dorffest, aus der sonstigen Anonymität eine ganz besondere Nähe sowohl für die Bewohner, als auch die Besucher. „Das ist es doch, was es gerade in der heutigen Zeit braucht, oder?“, fragt Schulz – die Antwort dazu kennt er bereits.

Offenbar haben die Langenholtenser mit dem ersten Dorfflohmarkt genau den richtigen Nerv getroffen – und den Zeitgeist. „Es geht ja auch darum, Konzepte und Ideen zu finden, die so etwas realisieren und erfolgreich machen“, sagt Schulz. Davon profitieren können seiner Meinung nach auch andere Ortschaften, vor allem aber auch die Kernstadt selbst: „Früher war ja auch das Stadtfest erfolgreich, heute sind es solche Veranstaltungen.“ Ein Flohmarkt also entlang der Breiten Straße? „Warum nicht?“




 

Fortsetzung folgt

Am Meisten profitiert aber Langenholten selbst vom ersten Dorflohmarkt. „“, sagt Schulz, „die Besucher haben ein lebendiges Dorf erlebt und waren genau so begeister.“ Alles geschah Hand in Hand. Und auch finanziell ließ sich etwas bewegen. Der Überschuss des erwirtschafteten Geldes geht an den Förderverein Kinderparadies Langenholtensen,.“Das wird bestimmt eine vierstellige Summe sein“, gibt sich Schulz zufrieden. Vor allem aber haben er und sein Team bei der Planung eine Menge gelernt. „Dann können wir nicht anders, als den nächsten Schritt zu gehen. Und das ist dann vielleicht Version 2.o“, sagt Schulz.

 

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