Poetry Slam: Ganz schön, manchmal traurig

Lampenfieber zaubert ein unverwechselbares Beben in die Stimme. Der Lichtkegel steht scharf auf das quietschende Mikrofon gerichtet, die Northeimer Stadthalle ist voll. Es ist Poetry Slam, zehn Schüler des Corvinianums haben Texte vorbereitet.

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Die Stadthalle ist bereit. Das Publikum ist bereit. Applaus, los gehts.

Der Abend

Der Poetry-Slam in der Northeimer Stadthalle beginnt mit einer Überraschung. Moderator Felix Römer fällt aus, Joachim Linn und Nils Früchtenicht übernehmen. Das Duo tut der Veranstaltung gut, wirft sich Gags hin und her, nimmt das Publikum mit und drückt offenbar die richten Knöpfe. Entstanden ist der Event auch auf Initiative des Fördervereins der Stadthalle Northeim, weshalb Sylvia Ernst in ihrer Eröffnung allen Möglichmachern dankte. Vorangegangen war ein wochenlanger Auswahlprozess am Corvinianum und ein intensiver Workshop mit erfahrenen Poetry-Slammern. Die Schüler, die nun auf die Bühne kommen, haben für das Finale bereits ihre eigenen Mitschüler überzeugt. Nun ist das Publikum an der Reihe.

Allem voran aber steht der Respekt vor dem Poeten, betonen die beiden Moderatoren. Zwar wollen sie nach jeder der zwei Runden das Publikum mit Applaus entscheiden lassen, welcher Text ihnen am besten gefallen hat. Tatsächlich vergleiche man aber „Äpfel mi…

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