Mit Mundschutz und eigenen Stiften: Northeimer Rathaus darf wieder besucht werden

Auf dem Weg zurück zu ein bisschen mehr Normalität, wird sich ab heute das Northeimer Rathaus ein Stückchen weit für Besucher öffnen. Seit dem 16. März ist das Rathaus am Scharnhorstplatz für Publikum geschlossen. Nach knapp fünf Wochen wird die Eingangstür einen spaltweit geöffnet. Wer es allerdings nicht so dringend hat, soll weiterhin anrufen.

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Mein Lieblingsstift

Die Stadtverwaltung hat sich gerüstet. Mit Desinfektionsmittel, Gesichtsmasken, Spuchschutzwänden und einer Einbahnstraßen-Regelung im Rathaus. In Fällen, „in denen […] ein persönliches Erscheinen erforderlich ist, besteht die Möglichkeit, einen Termin für ein persönliches Gespräch während der regulären Servicezeiten zu vereinbaren“, heißt es dazu in einer Mitteilung. Wer einen solchen Termin ergattert, soll „die Gebäude nur mit Mund-/Nasenbedeckungen […] betreten und einen eigenen Stift mitzubringen.“

Wo es im Rathaus möglich ist, wurde eine „Einbahnstraßen-Regelung“ eingerichtet. Heißt: Die Besucher werden von den Mitarbeitenden der Zentrale am Haupteingang abgeholt, als Ausgang dient der südliche Nebeneingang des Rathauses. Die Türen selbst sind übrigens auch weiterhin verschlossen. Rein kommt nur, wer sich vorher angemeldet hat.

Schutz der Mitarbeiter

An Arbeitsplätzen mit regelmäßigem Kundenkontakt wurden zudem sogenannte „Spuckschutzwände“ installiert. Während des Bürgerkontaktes tragen die Mitarbeitenden ihnen zur Verfügung gestellte textile Mund-Nasen-Bedeckungen („Masken“). Bereits seit einigen Wochen hängen in der Stadtverwaltung die gängigen Hygieneregeln aus. Auch Desinfektionsmittel steht zur Verfügung. Die Eingangstüren des Rathauses, des Bürgerbüros sowie des Standesamtes bleiben bis auf Weiteres jedoch grundsätzlich verschlossen.

„Es fällt uns natürlich nicht leicht, die Türen verschlossen zu halten“, sagt Bürgermeister Simon Hartmann auf Northeim-jetzt-Nachfrage. „Wir sind gerne eine Verwaltung der offenen Türen.“ Die Abteilungen seien demnach bisher und weiterhin besetzt gewesen und die Mitarbeiter telefonisch sowie per E-Mail erreichbar. Die Zeit der vergangenen Wochen habe man genutzt, um die nötigen Sicherheitsvorkehrungen zu schaffen.

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