Nach den Raubüberfällen auf die Sparkassen-Filialen in Höckelheim und Sudheim hatte sich die Kreis-Sparkasse Northeim dazu entschieden, kleinere Filialen vorerst zu schließen. Inzwischen wurden die mutmaßlichen Täter geschnappt. An der Schließung will die KSN aber vorerst festhalten.

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Mitarbeitende schützen

Männer mit Waffen bedrohten die Mitarbeitenden der Filialen in Südheim und Höckelheim. Inzwischen wurden zwei Tatverdächtige geschnappt. Die Kreis-Sparkasse Northeim entschied sich kurz nach den Überfällen, auch die übrigen kleineren Filialen zum Schutz der Mitarbeitenden zu schließen. Laut KSN-Sprecher Gernot Bollerhei soll sich daran zunächst auch nichts ändern. „Die kleinen Filialen sind auch nach der Ergreifung der mutmaßlichen Täter derzeit noch geschlossen.“

Mehrere Filialen betroffen

Betroffen sind davon neben den überfallenen Filialen in Sudheim und Höckelheim auch die Außenstellen in Düderode, Kalefeld, Lindau, Sebexen und Volpriehausen. Bargeldbestände werden vor Ort nicht mehr vorgehalten, auch die Briefkästen sind dort bis auf Weiteres nicht nutzbar. Bei allen handelt es sich um Filialen, die meistens mit einem oder zwei Mitarbeitenden besetzt sind.

Vorstand bittet um Verständnis

KSN-Vorstandsvorsitzende Ute Assmann bittet die betroffenen Kunden, „für die täglichen Bankgeschäfte entweder die weiterhin einsatzbereiten SB-Komponenten vor Ort zu nutzen, auf das telefonische Kunden-Service-Center der KSN unter Tel. 05551/7090 zurückzugreifen oder auf die benachbarten größeren KSN-Geschäftsstellen auszuweichen. Dort sind auch die bekannten Ansprechpartner anzutreffen.“

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