Helfer von Feuerwehr und THW haben am Montagabend den Deich entlang des Rhumekanals zum Gustav-Wegner-Stadion gesichert. Laut Verein ist die Lage ernst.

Das THW hat dafür zusammen mit dem Freiwilligen Feuerwehren aus Edesheim, Hammenstedt und Hohnstedt Sandsäcke an Schwachstellen am Deich verteilt. Entlang des Stadions verläuft der Rhumekanal. Nach Prüfung durch Experten wurden die Schwachstellen zuvor ausgemacht und vorsorglich befestigt, sagt Northeims THW-Sprecher Michael Aue. „Bisher haben wir die Lage im Griff“, so Aue.

Durch weiter starke Regenfälle im Harz wird erwartet, dass die entsprechenden Talsperren wieder mehr Wasser in die Rhume ablassen. Durch die Maßnahme soll der Mehrbelastung entgegen gewirkt werden. „Über 100 Einsatzkräfte sind vor Ort und versuchen alles erdenklich mögliche zu unternehmen um Schlimmeres zu vermeiden – garantieren können sie natürlich nichts“, sagt Vereinssprecherin Meike Ellies. Die Lage sei ernst. „Eine Überschwemmung des Rasenplatzes wäre nicht gut, die primäre Sorge gilt aber dem Kunstrasenplatz.“

Erst am Montagmittag war ein Damm am Freizeitsee durchbrochen worden, sodass das Wasser ungehindert in den See fließt. Mehrere Vereinsgebäude und ein Restaurant mussten evakuiert werden. 

Fotos: THW Northeim

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