Bei der Jahreshauptversammlung des Northeimer Ortsverbandes des Technisches Hilfswerks standen nüchterne Zahlen, konkrete Planungen und der Dank an die Ehrenamtlichen im Mittelpunkt. In ruhiger, fast schon familiärer Atmosphäre blickte Ortsbeauftragter Oliver Björn Dell auf das vergangene Jahr zurück. Sein Fazit fiel klar aus: 2025 war vor allem „einsatzreich“.
Was das bedeutete, erläuterte Zugführer Marcel Böker anhand der Statistik: 58 Einsätze mit insgesamt 1714 Stunden kamen zusammen, 271 Stunden mehr als im Jahr zuvor. Die Aufgaben reichten von Bergungs und Bootseinsätzen über Wassertransporte bei Wald- und Vegetationsbränden bis hin zu Fachberatungen, Sicherungsmaßnahmen und Amtshilfe. Böker hob hervor, wie breit das Einsatzspektrum inzwischen sei, und verwies auf die enge Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen vor Ort.
Auch der Blick nach vorn blieb sachlich. Dell rechnet damit, dass die Anforderungen an das THW steigen werden, etwa durch Extremwetterlagen oder komplexere Einsatzlagen. Deshalb seien Ausbildung und gemeinsame Übungen weiterhin zentral. Geplant ist unter anderem eine mehrtägige Übung, bei der Abläufe vertieft trainiert werden sollen.
Für ihren Einsatz bei der Hochwasserbekämpfung 2023/24 gab es die Dankurkunde der Stadt Northeim sowie die Hochwasser-Ehrennadel des Landes Niedersachsen für: Michael Aue, Uwe Bertram, Tasja Blaschnig, Volker Bock, Oliver-Björn Dell, Wolfgang Dell, Michael Freiherr Grote, San Diego Fürstenberg, Jonas Horenburg, Sven Horenburg, Uwe Kleinecke, Christoph Knoch, Stephan Köpp, Michael Koffre, Christian Kopp, Dietmar Küster, Timo Küster, Lukas Medecke, Max Neri und Marcel Ortschwager.
„Ich bin stolz, Ortsbeauftragter eines so engagierten und kameradschaftlichen Ortsverbands zu sein,“ war Dells persönliche Bilanz an diesem Abend.




