Die Feuerwehr in Einbeck hat Abend vor dem 24. Dezember und in der Nacht diverse Keller ausgepumpt und mit Unterstützung durch das Technische Hilfswerk und die Johanniter gefährdete Gebäude und Infrastrukturen mit Sandsäcken gesichert. 12.000 Sandsäcke wurden befüllt.

Leinepolder muss Wasser ablassen

Personen, die sich in Kleingartenanlagen aufhalten, werden aufgefordert, sich und ihre Sachwerte umgehend in Sicherheit zu bringen. Die Pegel der Ilme und des Krummen Wassers sind derzeit gleichbleibend, es ist allerdings damit zu rechnen, dass gegen Abend sowohl in der Leine, als auch in den Nebenflüssen die Pegel deutlich steigen, da aus dem Leinepolder aufgrund starken Zulaufs wieder größere Wassermengen abgelassen werden müssen. Es besteht die Gefahr, dass die Pegel die Höchststände der letzten Tage übersteigen. „Es kann noch keine Entwarnung gegeben werden!“, heißt es aus dem Rathaus.

Einbecker Süden teilweise gesperrt

Von Süden aus ist die Kernstadt derzeit nur eingeschränkt erreichbar, Reinserturm- und Walkemühlenweg sind gesperrt. Hier und in den anderen gesperrten Bereichen ist das Betreten und Befahren weiterhin streng verboten, es besteht Lebensgefahr. Hierzu musste die Feuerwehr bereits Rettungseinsätze durchführen, die die derzeit hohe Auslastung in vermeidbarer Weise weiter erhöht haben. Laufend aktualisierte Informationen zur Lage sind über die Accounts der Kreisfeuerwehr Northeim zu beziehen.

Fotos: Spieker Fotografie (Danke!)

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