Der Kreisjugendring Northeim startet, unterstützt durch Heinrich-Dammann-Stiftung und Kreisjugendfeuerwehr, ein ganz besonderes neues Ehrenamtsprojekt. Dort könnte in Kürze schon dein Nachbar, der bekannte Trainer aus deiner Jugendzeit oder vielleicht du selbst auftauchen. „Egal, wo wir hinschauen, ohne Menschen im Ehrenamt geht es nicht. Deshalb stellen wir sie ab sofort in unserer neuen Videoreihe vor“, teilt Jan Mönnich, Vorsitzender des Kreisjugendrings, stellvertretend für den Vorstand mit.

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„Für dieses Projekt, das wir in Kooperation mit der Kreisjugendfeuerwehr und durch finanzielle Unterstützung der Heinrich-Damann-Stiftung auf die Beine stellen, haben wir seit dem Frühjahr zahlreiche Menschen getroffen, die ihre ganz eigenen Geschichten zum Ehrenamt zu erzählen haben“, sagt Mönnich. Das Projekt, das ursprünglich schon Ende 2020 anlaufen sollte, hatte sich durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie verzögert. Jetzt gehen die Videos nach und nach ins Internet. „Mit diesem Projekt setzen wir die nächsten Bausteine um, den wir uns auf die Agenda geschrieben hatten: Aktiv für ein Engagement im Ehrenamt werben, die Leistungen von Menschen, die nicht selten außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung arbeiten, wertschätzen und unser digitales Netzwerk, auch nah an der Jugend, weiter ausbauen“, erklärt der Kreisjugendrings-Vorsitzende.

Die enge Zusammenarbeit mit der Kreisjugendfeuerwehr ist nach der digitalen Verleihung des Jugendpreises 2020 das bereits zweite große Projekt der beiden Organisationen. „Diese Zusammenarbeit ist sinnbildlich dafür, wie wir in der Jugendarbeit im gesamten Landkreis Northeim arbeiten müssen. Nicht jeder muss alles können, nicht jeder muss sämtliche technische Ausrüstung vorhalten – ein enges Netzwerk und ein ebenso regelmäßiger Austausch führt uns am Ende aber zum gemeinsamen Erfolg“, betont Mönnich.

Diesen engen Austausch hat der Kreisjugendring im Vorstand über die vergangenen Monate, ob in Videokonferenzen oder Präsenz-Sitzungen gepflegt und so Anträge mit einem Volumen von fast 200.000 Euro aus der ursprünglich mit 100.000 Euro angesetzten Förderung für Jugendarbeit des Landkreises durchgearbeitet. „Wir sind von den Rückmeldungen der Projekte begeistert und froh, dass zumindest bislang in diesem Sommer auch normale Aktionen stattfinden können. Sollte es zu einem schwierigen Herbst kommen, so sind jetzt viele Macher*innen in der Jugendarbeit bestens vorbereitet“, betont Mönnich.

Aktuell ist der Vorstand in den letzten Vorbereitungen für die Jugendpreisverleihung. „Wir starten in Kürze in die bekannte Bewerbungsphase und planen, die Veranstaltung im Winter auf jeden Fall auch digital zu übertragen, sollte eine Präsenzveranstaltung nicht oder nur eingeschränkt möglich sein.“

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