Am Mittwoch haben Landwirte aus der Region erneut durch Proteste den Verkehr in und um Northeim behindert. Ziel: Zunächst wurde der Verkehr auf den Bundesstraßen blockiert, anschließend fuhren zwischen 150 und 200 Traktoren durch die Kreisstadt.

Das Landvolk Northeim-Osterode als Initiator zeigt sich hoch zufrieden, sagt Geschäftsführer Manuel Bartens: „Deutlich mehr als erwartet. Perfekte Koordination auf den Bundesstraßen und in der Stadt.“ Diesmal gab es keine zentrale Kundgebung auf dem Mühlenanger. Die Landwirte trafen sich zunächst gegen 10 Uhr an den Ortseingängen, um anschließend ihre Protestfahrt durch Northeim fortzusetzen. Sie führte laut Polizei entlang der Einbecker Landstraße über den Konrad-Adenauer-Damm zur Wilhelmstraße, bis zur Friedrichstraße und über die Göttinger Straße zur Berliner Allee.

Eine Reportage erlaubt den Blick hinter die Kulissen der Bauern-Demo Anfang Januar.

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Gegen 11.45 Uhr wurde der Konvoi beendet und die Landwirte traten die Heimreise an. „Die Versammlung verlief durchweg friedlich und kooperativ mit nur geringen Verkehrsstörungen“, bilanziert die Polizei. „Unmittelbar vor der Haushaltsdebatte im Bundestag sendet Northeim noch einmal ein deutliches Zeichen nach Berlin“, schreibt das Landvolk auf seiner Facebook-Seite. Ob Berlin am Mittwoch nach Südneidersachsen geschaut hat, ist nicht bekannt.

Foto: Landvolk

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