Die Wanderausstellung „Armut ist anders. Leben mit Hartz IV“ ist zum Abschluss in das Northeimer Heimatmuseum gezogen. Gestartet war sie im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums des Tagestreffs Oase Anfang des Jahres. Zu sehen ist die Ausstellung, die Armut und den Lebsumständen Gesichter gibt, noch bis zum 20. September.

Reklame

Wichtige Arbeit

Letztmalig wurde die Wanderausstellung mit dem Bürgermeister Simon Hartmann, dem Leiter des Heimatmuseums Dr. Stefan Teuber und Gästen eröffnet. In seiner Begrüßung dankte Bürgermeister Hartmann dem Tagestreff für seine wertvolle Arbeit und die Organisation der Ausstellung. „Durch die steigende Inflation und Energiekrise ist die Ausstellung aktuell und präsent“, so Hartmann.

Angebot für alle

Er warb dabei, die Ausstellung zu nutzen für den sozialen Zusammenhalt einzutreten. „Trotz der erforderlichen Energiesparmaßnahmen werden keine öffentlichen Einrichtungen schließen. Denen, die schon mit hohen Preisen zu kämpfen haben dürfen wir die soziale Teilhabe nicht verwehren“, führt Hartmann weiter aus.

Spürbare Angst

Diesen Aussagen schließen sich die Sozialarbeiterinnen der Oase, Beate Wernicke und Melanie Bogedain, an. „Schon jetzt sind bei den Besucher*innen die Ängste spürbar, welche mit den Preisveränderungen einhergehen. Vermehrt werden nach kostenfreien Lebensmitteln nachgefragt, um das schmale Budget zu entlasten“, so Wernicke.

Führungen auf Anfrage

Die Ausstellung soll dazu sensibilisieren, sich mit dem Thema Armut und ein Leben mit Hartz IV auf persönlicher Ebene auseinander zusetzten. „Die Ausstellung im Heimatmuseum wurde durch Informationen rund um die 25-jährige Arbeit der Oase erweitert. „Individuelle Führungen und Gespräche können mit uns gern vereinbart werden.“, so Bogedain. 

Wer dafür Interesse hat, kann sich per Telefon 05551 912581 oder per E-Mail an m.bogedain@diakonie-dwb.de melden und einen individuellen Termin vereinbaren.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein