Das Jahr 2022 ist das Jahr der Waldbühnen-Wiederbelebung. Johannes Oerding und Rea Garvey verliebten sich in das Amphietheater am Wieterwald, laut Stadt kamen mit weiteren Veranstaltungen insgesamt rund 13.000 Zuschauer an fünf Terminen an die Bühne. Doch nicht alles lief rund.

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Dabei klang das Ganze nach den beiden Mega-Konzerten von Johannes Oerding und Rea Garvey noch euphorisch. Sogar die Veranstalter von Living Concerts – für die nächsten Jahre feste Mieter der Waldbühne – waren begeistert. Inzwischen habe man die Situation aber im Detail analysiert, heißt es jetzt aus dem Rathaus. „An der ein oder anderen Stelle hat es aber auch noch gehakt. Das Sammeln dieser Erfahrungen hat bereits begonnen – sie werden mitgenommen, mit den Akteuren vor Ort besprochen und für die nächste Open Air Saison umgesetzt“, heißt es in einer Mitteilung.

Von den Besuchern der Veranstaltungen, neben den beiden Konzerten auch drei Veranstlatungen mit klassischer Musik und ein Jugend-Festival – viel Lob und gar Begeisterung. Für die Zukunft möchte die Stadt trotzdem nachbesser. Park and Ride Stellen sollen für Anreisende mit dem Auto noch besser ausgeschichildert werden. Auch die Haltestellen für die Shuttlebusse seien nicht für Jedermann erkennbar gewesen. Zudem war nur eine Veranstlatung komplett ausverkauft: Das Konzert von Johannes Oerding lockte offiziell 7.500 Zuschauer an die Waldbühne.

„Einen schöneren Auftakt aber nach so langer Zeit als das Konzert von Johannes Oerding in der ausverkauften Waldbühne, hätten wir uns nicht wünschen können“, zieht das Rathaus Bilanz. Auch Living-Concerts-Chef Dirk Sadlon schwärmte und berichtet, Oerding verließ Northeim im Freudentränen. Kurz nach dem Auftritt postete er ein Foto von sich, aufgenommen während des Konzerts, mit der Unterschrift „Northeim, das war ein kleines bisschen legendär“.

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