Trockenheit: Kreisbrandmeister mahnt zur Vorsicht

Gleich zweimal hat es am Montagnachmittag auf Balkonen in der Kreisstadt Northeim gebrannt.

In beiden Fällen wurden laut Kreisfeuerwehr Zigarettenkippen in Blumenkästen auf dem Balkon entsorgt.

Die Feuerwehr um Northeims Kreisbrandmeister Bernd Kühle mahnt bei den aktuellen Temperaturen deshalb zu mehr Besonnenheit.

Warum brennt der Blumentopf?

„Wenn die Blumenerde gut gewässert ist, gibt es auch gar keine Probleme. In der Zeit der großen Trockenperiode, wie wir sie zurzeit erleben ist auch die Blumenerde ausgetrocknet und brennt fast ab wie trockenes Heu“, erklärt Kühle.

Meistens greifen die Flammen dann auf andere Gegenstände über oder fallen brennend herunter.

Deshalb die kläre Forderung Kühles: „Sorgen sie dafür, dass die Blumenerde stets gut gewässert ist, und stellen sie eine gefüllte Gießkanne bereit. Besser ist natürlich einen Aschenbecher zu benutzen. Werfen sie in dieser Zeit keine Zigarettenkippen vom Balkon auf trockene Gräser oder Büsche.“

Grillen und offenes Feuer bei Trockenheit

Am Ufer des Northeimer Freizeitsees ist immer wieder zu beobachten, das mit kleinen Holzkohlengrills Essen zubereitet wird. Spricht man die Leute an, so kommt laut Kühle oft das Argument, „es ist doch genug Wasser da“.

„Diese Einstellung ist falsch“, betont der Kreisbrandmeister, „denn kommt es bei dieser Trockenheit zu einem Brand, muss man das viele Wasser auch erst einmal zu der Brandstelle bringen.“

„Offenes Feuer ist in dieser Zeit einfach absolut verboten. Bitte denken sie bei allem was sie in diesen Fällen tun: Feuerwehrleute möchten auch lieber bei diesem Wetter ihre Freizeit genießen, denn besonders bei diesen hohen Temperaturen, ist die Arbeit in der schweren Einsatzbekleidung eine enorme körperliche Belastung.“

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