Stadt und Anlieger haben große Pläne für die Mühlenstrasse

Erst die neue Weihnachtsbeleuchtung – und jetzt das. Zusammen mit den Anliegern und Geschäftsleuten will die Stadt Northeim die Mühlenstraße noch attraktiver gestalten. Das Eingangstor zur Innenstadt soll so noch schöner werden.

Los geht es mit einer geänderten Verkehrsführung aus Probe. “Die heute für Autos enge Mühlenstraße wird dann zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Marktplatz”, heißt es dazu aus dem Rathaus.

Los geht es, “sobald die Verkehrsschilder eingetroffen sind”. Auch Tempo 30 bleibt bestehen.

Die Stadtbusse werden während der Probephase unverändert die Mühlenstraße in Richtung Rückingsallee befahren; auch Fahrradfahrer dürfen entgegen der Einbahnstraße unterwegs sein.

„Wir setzen bewusst auf Ideen aus der Praxis, von den betroffenen Anliegern, und wollen ausprobieren, was funktioniert“, sagt Jörg Dodenhöft, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters im Northeimer Rathaus, nach einem Gespräch mit allen Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat und mit interessierten Anliegern und Gewerbetreibenden.

„Durch die zwei Fahrspuren gibt es immer wieder Probleme bei ausladenden Anlieferern oder bei Menschen, die beispielsweise aus dem haltenden Taxi aussteigen wollen, so eng ist die Mühlenstraße“, sagen Bernd Hahne und Axel Francke im Namen einer Gruppe von Anliegern und Gewerbetreibenden. „Nach Geschäftsschluss wird die Mühlenstraße außerdem oft zur Rennstrecke.“ Attraktiver werde das Quartier dadurch nicht gerade. „Das soll sich ändern“, sagt Jörg Dodenhöft.

Schon im Januar will sich die Runde erneut zu Gesprächen treffen. Dann sollen die ersten Erfahrungen und die nächsten Schritte besprochen werden.

„Wir werden schauen, wie die Änderung angenommen wird“, sagt Dodenhöft.

Erste Ideen für weitere Veränderungen gibt es bereits. Denkbar ist beispielsweise, dass die Beete um die Straßenbäume umgestaltet und damit pflegeleichter werden sollen.

Ein großer Wunsch der Anlieger: Fahrradständer.

Unter Umständen können auch die Geschäfte mehr Fläche vor ihren Häusern zur Verfügung bekommen, beispielsweise für eine Außengastronomie oder für Auslagen vor den Einzelhandelsgeschäften.

Übrigens: Wer seine Ideen einbringen möchte, kann Bernd Hahne (Telefon 05551 70030 oder E-Mail: info@vinothek-northeim.de) oder Axel Francke (Telefon 05551 97410 oder E-Mail: info@francke-northeim.de) direkt ansprechen.

Foto: Stadt Northeim

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