Das Northeimer Stadtgebiet versinkt im Neuschnee. Über nacht und auch am Sonntag fielen teilweise bis zu 30 Zentimeter. Der Wetterdienst warnt auch zum Wochenstart mit neuen Schneemengen. Der Northeimer Winterdienst schiebt bereits Sonderschichten, die Polizei rüstet sich für den Berufsverkehr. Die Schulen fallen im Landkreis Northeim aus.

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Entspannter Sonntag

Am Sonntag selbst blieb es allerdings bisher ruhig. Liegengebliebene Lastwagen auf der Autobahn beschäftigen die Polizei, brennenden Schornsteine und ein festgefahrener Rettungswagen in Nörten-Hardenberg die Freiwillige Feuerwehr. Seit den frühen Morgenstunden ist auch der Winterdienst im Einsatz, laut Bürgermeister Simon Hartmann wird das auch bis mindestens 20 Uhr so bleiben. „Morgenfrüh geht es auf jeden Fall weiter mit Blick auf den Berufsverkehr“, so Hartmann, „wir tun was geht.“

Am Sonntag sind rund 40 Mitarbeiter im Einsatz. „Wer nicht krank oder im Urlaub ist, packt mit an“, so der Bürgermeister. Das „Morgenfrüh“ beginnt dann am Montag mit der ersten Schicht wieder um 4 Uhr mit schweren Maschinen und Streusalz. Dabei wird auch weiterhin nach Priorität gearbeitet, überall gleichzeitig könne der Winterdienst aber nicht sein. Auch deshalb bittet das Rathaus um Unterstützung.

Gefährlicher Montag

Genau dieser Berufsverkehr macht den Einsatzkräften der Polizei schon jetzt Kopfzerbrechen. Denn dann füllen sich die Straßen wieder mit Autos, Berufspendlern und Fußgängern. Da der Schneefall aber laut Wetterdienst nicht nachlassen wird, droht zum Wochenstart Chaos auf den Straßen.

Von der Göttinger Autobahnpolizei heißt es deshalb mit Nachdruck: „Sämtliche Fahrten sollten bei der Witterungslage auf die absolute Notwendigkeit beschränkt werden.“

Keine Schule

Aufgrund der Wetterlage fällt im Landkreis Northeim der Unterricht an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen der Unterricht aus. Zumindest überall dort, wo aufgrund von Corona nicht sowieso der Präsenzunterricht entfällt. Begründet wird die Entscheidung damit, dass eine sichere Beförderung der Schüler zur Schule nicht gewährleistet sei.

Das gilt für den Präsenzunterricht vom 1. bis 13. Schuljahr und das Homeschooling gleichermaßen, bestätigt der Landkreis. Für Schülerinnen und Schüler, die trotz des angeordneten Unterrichtsausfalls zur Schule kommen, wird eine Notbetreuung sichergestellt.

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