Der Sommer auf der Northeimer Waldbühne geht auf die Zielgerade. Nach Sean Paul, Foreigner und ZZ Top stehen noch zwei große Abende an: Michael Patrick Kelly spielt am Freitag, 21. August, auf der Bühne am Gesundbrunnen, eine Woche später beenden Fury In The Slaughterhouse am Samstag, 29. August, die Open-Air-Saison 2026.
Wer an einem Konzertabend in Richtung Gesundbrunnen unterwegs ist, merkt meist schon weit vor der Waldbühne, dass dort oben etwas passiert. Menschen mit Bandshirts laufen durch die Stadt, am Bahnhof steigen Konzertbesucher aus den Zügen und an den Shuttle-Haltestellen bilden sich kleine Gruppen. Andere kommen mit dem Fahrrad. Das Auto dagegen sollte einige Kilometer vor der Bühne Feierabend bekommen.
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Michael Patrick Kelly eröffnet den Endspurt
Den Anfang des Waldbühnen-Finales macht an diesem Freitag Michael Patrick Kelly. Der Musiker kommt mit seiner „Traces Open Air Tour 2026“ nach Northeim und bringt einen Sound mit, der sich längst nicht mehr sauber in eine Schublade stecken lässt. Pop, Rock und Folk treffen auf Elemente aus Indie, Latin und Gospel. Sein aktuelles Album „Traces“ beschäftigt sich mit Geschichten über Mut, Heilung und Hoffnung.
Einlass auf die Waldbühne ist um 17 Uhr, das Konzert beginnt um 19 Uhr. Und gerade bei diesem Veranstaltungsort lohnt es sich, die Anreise nicht erst dann zu planen, wenn man bereits im Auto sitzt und das Navigationsgerät „Am Gesundbrunnen“ als Ziel übernommen hat.
Denn direkt an der Waldbühne gibt es keine Parkplätze für Konzertbesucher. An den Straßen Harztor und Am Gesundbrunnen darf nicht geparkt oder gehalten werden. Das gilt ausdrücklich auch für das kurze Absetzen oder spätere Abholen von Konzertgästen.
Das Auto bleibt in der Stadt, der Shuttle übernimmt
Das Prinzip ist seit Jahren Teil der Waldbühnen-Konzerte: Wer mit dem Auto kommt, nutzt eine der ausgeschilderten Parkflächen und steigt dort in einen Shuttle-Bus um. Ab 16.45 Uhr fahren die Busse von den Haltestellen Mühlenanger, BBS 1 und BBS 2 an der Sudheimer Straße sowie vom Bahnhof. Die Konzertkarte gilt gleichzeitig als Fahrkarte für diesen Shuttle-Verkehr.
Die Busse fahren ohne Zwischenstopp bis zur Wendeschleife an der B241. Ganz vor die Bühne geht es also auch mit dem Shuttle nicht. Von dort folgen noch etwa zehn Minuten zu Fuß bis zum Eingang. Der Weg enthält Steigungen. Nach dem Konzert fahren die Shuttle-Busse von der Wendeschleife zurück zu den jeweiligen Abfahrtsorten. Dabei ist die Aufschrift der Busse zu beachten, damit jeder wieder an den richtigen Punkt zurück kommt.
Wer mit dem Zug nach Northeim kommt, kann deshalb ebenfalls direkt am Bahnhof in den Shuttle umsteigen. Für Autofahrer gibt es zusätzlich die Möglichkeit, für die Parkfläche Mühlenanger vorab ein Parkticket zu kaufen.
Mit dem Fahrrad ziemlich weit nach oben
Eine Alternative liegt in Northeim ziemlich nahe: das Fahrrad. Wer aus der Kernstadt oder einem der umliegenden Orte kommt, kann damit einen großen Teil des Anreiseverkehrs umgehen und deutlich näher an die Waldbühne heranfahren.
An der Straße Am Gesundbrunnen befindet sich kurz hinter der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft eine eigens eingerichtete Fahrrad-Abstellfläche. Dort stehen Zäune und Halterungen bereit, an denen die Räder angeschlossen werden können.
Gerade für Northeimer dürfte das eine der unkompliziertesten Varianten sein. Kein Parkplatz, kein Umstieg, kein Warten auf den Shuttle. Dafür gehört der Weg hinauf zum Gesundbrunnen natürlich zum Konzertprogramm dazu. Nach einem Abend auf den Stufen der Waldbühne wartet außerdem noch die Rückfahrt. Das sollte bei der persönlichen Planung zumindest nicht erst nach der letzten Zugabe auffallen.
Eine Woche später wird es wieder rockiger
Am Samstag, 29. August, gehört die Waldbühne dann einer Band, die den Weg nach Northeim inzwischen ziemlich gut kennen dürfte. Fury In The Slaughterhouse kehren zurück. Erst 2025 standen die Hannoveraner hier auf der Bühne, das Konzert war bereits Wochen vorher ausverkauft. Nun folgt mit „Fury Live Twenty Six“ die nächste Runde. Als weiterer Künstler ist Pohlmann dabei.
Fury bringen inzwischen fast vier Jahrzehnte Bandgeschichte mit. Songs wie „Time To Wonder“, „Radio Orchid“ oder „Every Generation Got Its Own Disease“ gehören für viele Menschen zu einer musikalischen Biografie, die lange vor Streamingdiensten und Playlists begonnen hat. Gleichzeitig ist die Band nicht nur als Nostalgieprogramm unterwegs. 2023 erreichte sie mit „Hope“ erstmals Platz eins der deutschen Albumcharts.
Auch am 29. August öffnen die Türen der Waldbühne um 17 Uhr, Konzertbeginn ist um 19 Uhr. Für die Anreise gilt dasselbe System wie bei Michael Patrick Kelly: Parken in der Innenstadt, Shuttle ab Mühlenanger, BBS 1 und BBS 2 oder Bahnhof beziehungsweise die direkte Anreise mit dem Fahrrad zur Abstellfläche am Gesundbrunnen.
Damit endet eine Waldbühnen-Saison, die musikalisch ungewöhnlich weit gespannt war. Dancehall mit Sean Paul, Classic Rock mit Foreigner, Blues und Boogie mit ZZ Top, nun der Genre-Mix von Michael Patrick Kelly und zum Abschluss deutscher Rock mit Fury In The Slaughterhouse. Fünf Konzertabende, die denselben Ort jedes Mal ein wenig anders aussehen und klingen lassen.
Und bei allen Unterschieden beginnt der Abend für viele ähnlich: irgendwo in der Northeimer Innenstadt, am Bahnhof, auf einem Fahrrad oder in einem Shuttle-Bus. Dann folgt der Weg hinauf in den Wald. Wenig später verschwindet das Tageslicht zwischen den Bäumen und die Waldbühne übernimmt.
Dieser Text wurde durch KI optimiert.



