Am Dienstagmittag ist ein Bauarbeiter von der A7-Brücke auf die Bundesstraße 446 zwischen Nörten-Hardenberg und Lütgenrode gestürzt und gestorben. Nicht nur die Polizei fragt sich nun, wie das passieren konnte.

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Verletzungen zu schwer

Bis in den späten Abend war die Bundesstraße bei Nörten-Hardenberg gesperrt, Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz. Aktuell werde in diesem Abschnitt der A7-Megabaustelle entlang der Brücke gearbeitet. Von eben dieser war am Dienstagmittag ein 32-jähriger Bauarbeiter aus dem Kreis Uelzen auf die Bundesstraße gestürzt. Ersthelfer versuchten vor Ort, den Mann zu retten. Laut Polizei wurde er mit dem Rettungshubschrauber noch in eine Klinik geflogen, verstarb dort aber in Folge seiner Verletzungen.

Mehrere Stellen ermitteln

Neben der Polizei ist auch die Berufsgenossenschaft und das Gewerbeaufsichtsamt beteiligt. Denn die Polizei könnte „eine mögliche fehlerhafte Sicherung der Baustelle“ aktuell nicht ausschließen. Via-Niedersachsen aus Bauherr der Maßnahmen entlang der Autobahn 7 bei Northeim will sich auf Nachfrage nicht äußern. Man bitte „um Verständnis, dass wir mit Blick auf die laufenden Ermittlungen keine Stellungnahme abgeben können“, so ein Unternehmenssprecher. Aktuell gebe es laut Polizei zumindest keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

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