Auch am Mittwoch steigend die Corona-Zahlen im Kreis Northeim deutlich. Mittlerweile beifnden sich 210 Mensche mit positivem Testergebnis in Quarantäne. Das sind 60 mehr als gestern. Den Gesundheitsdiensten im Kreishaus fällt es dabei immer schwerer, die Kontakte nachzuverfolgen.

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Diffuses Infektionsgeschehen

Zuletzt waren im Kreishaus neun Mitarbeiter ausschließlich mit dem Corona-Management beschäftigt. Weitere 28 telefoniren täglich mögliche Kontaktpersonen ab. Dies scheint mittlerweile aber ein Kampf gegen Windmühlen sein. „Das Infektionsgeschehen ist inzwischen völlig diffus über den Landkreis verteilt“, bestätigt eine Kreissprecherin auf Anfrage. Auf die zahlreichen Großveranstaltungen in den vergangenen Wochen lasse sich deshalb kein Infektionsausbruch zurückführen.

Ganz sicher sagen kann die Kreisverwaltung aber nicht. Denn genau diese Freiheiten machen es den Gesundheitsdiensten im Kreishaus besonders schwierig, betont die Sprecherin. „Duch die oft unzähligen Kontakte (…) im kaum noch begrenzten öffentlichen Leben ist die Nachverfolgung von Infektionsketten nur noch eingeschränkt möglich“, heißt es aus dem Fachbereich 16 – Gesundheitsdienste.

Aktuelle Zahlen

Am Mittwoch steigt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Northeim auf 135,8. Innerhalb von einer Woche haben sich 179 Menschen im Kreis neu infiziert. Seit gestern haben sich 60 Personen neu angesteckt, zehn wurden als Genesene aus der Quarantäne entlassen. Damit sind aktuell 210 Menschen akut infiziert. Sie kommen aus dem Raum Bad Gandersheim 34 (+15), Bodenfelde 2 (0), Dassel 4 (0), Einbeck 34 (+2),Hardegsen 31 (+14), Kalefeld 7 (0), Katlenburg-Lindau 4 (+2), Moringen 8 (+4), Nörten-Hardenberg 38 (+3), Northeim 38 (+10) und Uslar 10 (0).

Ab Donnerstag, 11. November, gelten im Kreis Northeim deshalb auch verschärfte Regeln. Unter anderem wird es in der Gastronomie notwendig sein, einen 3G-nachweis vorzulegen.

Foto: Landkreis Northeim/Pressedienst

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