Das Land Niedersachsen fördert den interkommunalen Zusammenschluss Fachwerk5Eck erneut im Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“. Für das Projekt „Zu- und Umzug in die Fachwerkregion Südniedersachsen“ stehen in den kommenden drei Jahren 295.200 Euro zur Verfügung. Es ist bereits die dritte Förderung für die Städte Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden, Northeim und Osterode am Harz.
Ziel ist es, Menschen für einen Umzug oder eine Rückkehr nach Südniedersachsen zu gewinnen und sie bei der Sanierung historischer Fachwerkhäuser zu unterstützen. Die Gebäude prägen das Bild der Städte und bieten zugleich Potenzial für neues Wohnen im historischen Bestand.
Nach Angaben der Geschäftsstelle des Fachwerk5Ecks in Northeim steigt das Interesse von Menschen, die bewusst im ländlichen Raum leben möchten. Viele Rückkehrende suchen bezahlbares Eigentum mit individuellem Charakter und naturnahem Umfeld. Das Projekt soll diese Entwicklung begleiten und die Sanierung alter Bausubstanz fördern.
Ein Beispiel ist Alfred Fischbach aus der Eifel. Er saniert im Northeimer Ortsteil Stöckheim ein denkmalgeschütztes Schulhaus aus dem 19. Jahrhundert weitgehend in Eigenleistung. Die Beratung des Fachwerk5Ecks habe ihm dabei wichtige Orientierung gegeben.
Die fünf Städte wollen mit dem Projekt ihre historischen Innenstädte stärken, Leerstände reduzieren und neue Perspektiven für die Region schaffen. Die Förderung unterstreicht zugleich die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit.
Das Foto zeigt Imke Heyen von der Geschäftsstelle Fachwerk5Eck und Hauseigentümer Alfred Fischbach vor dem alten Schulhaus in Stöckheim. Juliane Hofmann.



