Gas-Melder löst Feuerwehr-Einsatz an der Sedanstraße aus

Ein ausgelöster Kohlenmonixid-Melder rief am Samstagvormittag die Northeimer Feuerwehr auf den Plan. Er hatte in einem Mehrfamilienhaus an der Sedanstraße ausgelöst.

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Gefährliches Gas

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren schnell zur Stelle. Laut einem Feuerwehr-Sprecher  hatte der CO-Melder nahe einer Gastherme in einer der Wohnungen ausgelöst. Kohlenmonoxid istein geruchloses Gas, das schon nach kürzester Zeit zum Tode führen kann. Deshalb wurde das Haus sofort geräumt.

Die Feuerwehr hat unter Atemschutz Messungen durchgeführt, die ergebnislos verliefen. Die Heizungsanlage soll jetzt durch eine Fachfirma kontrolliert werden. Im Einsatz waren 30 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei Northeim.

Corona-Einsatz

Auch während des Einsatz haben die Kräfte auf die Einhaltung der Hygiene-Regeln geachtet. Wenn möglich, wurde auch ausreichend Abstand gehalten. Wichtig sei, dass die Feuerwehren einsatzbereit bleiben. Auch deshalb ist der Übungsdienst aktuell ausgesetzt. Nur zu Einsätzen kommen die Feuerwehren zusammen.

Abstand im Einsatz eingehalten: Die wartenden Einsatzkräfte achten auf die Hygieneregeln. Zwei Meter sollten reichen.

Tatsächlich ist die Einhaltung für die Einsatzkräfte aber nicht ganz einfach, sagt Konstantin Mennecke, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Northeim: „Bereits in der Vorwoche gab es von uns als Kreisfeuerwehr über den Kreisbrandmeister die Empfehlung an alle Städte und Gemeinden, den Ausbildungsbetrieb einzustellen.“

Als Ersatz sendet die Kreisfeuerwehr ein eigenes Bildungsangebot mit vorher produzierten Videos rund um die Feuerwehr. 

Trotzdem geht der Schutz vor. Ein Zusammenkommen ist untersagt. „So haben wir frühzeitig auf die aktuelle Situation reagiert und wollen die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehren damit natürlich aufrechterhalten. Aber auch im Einsatzfall gilt für uns: Abstand halten. Außerdem fragen die Führungskräfte der Feuerwehren gezielt ab, ob Betroffene unter typischen Symptomen von Corona-Patienten leiden.“

Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr

https://steadyhq.com/de/northeim-jetzt

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