Der Jahreswechsel 2025 auf 2026 war für die Blaulichtfamilie in Stadt und Landkreis Northeim erneut arbeitsreich.

Schon am frühen Silvesterabend kam es laut Polizei an der Oberschule in Northeim zu einem ersten Einsatz. Unbekannte warfen Böller in einen Briefkasten und danach auch in das Schulgebäude. Dabei wurde eine Scheibe beschädigt und der Eingangsbereich stark verraucht. Ein richtiges Feuer entstand nicht. Die Feuerwehr sorgte mit großen Ventilatoren dafür, dass der Rauch aus dem Gebäude verschwand. Danach sicherte das Technische Hilfswerk den Zugang zur Schule. Die Täter verschwanden, ohne entdeckt zu werden. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise.

Im Laufe der Nacht häuften sich dann kleinere Brände in Northeim, Nörten Hardenberg, Einbeck, Höckelheim und Uslar, meldet die Kreisfeuerwehr. Vor allem Mülltonnen, Abfalleimer und Verpackungsreste gerieten in Brand. Meist waren Reste von Feuerwerkskörpern der Auslöser. Feuerwehr und Polizei waren unterwegs und löschten alle Brände schnell, bevor größerer Schaden entstand.

Gegen zwei Uhr morgens brannte in Hammenstedt eine Mülltonne, die unter einem Carport stand. Die Flammen griffen bereits auf die Überdachung über. Anwohner reagierten sofort und konnten das Feuer eindämmen, bis die Feuerwehr eintraf und die Lage sicherte.

Kurz vor Mitternacht wurden mehr als 30 Feuerwehrleute aus der Gemeinde Kalefeld nach Oldenrode gerufen. Eine Anwohnerin hatte an einem Gastank ein ungewöhnliches Zischgeräusch gehört. Vor Ort wurde jedoch kein Gasaustritt festgestellt und die Einsatzkräfte kehrten kurze Zeit später wieder zu ihren Familien und Freunden zurück.

Auch am Neujahrsmorgen blieb es nicht ruhig. In Kreiensen war ein Auto gegen einen Baum gefahren. Der Baum stürzte um und musste von der Straße geräumt werden. In Uslar entdeckten Einsatzkräfte einen glühenden Baumstumpf, der vermutlich durch Feuerwerk in Brand geraten war, und löschten ihn ab.

Die Feuerwehr zieht insgesamt eine ruhige, aber arbeitsintensive Bilanz. Größere Brände oder schwere Schäden blieben aus, doch die vielen kleineren Einsätze hielten die Ehrenamtlichen über Stunden auf Trab. Auch die Polizei Northeim spricht von einem insgesamt positiven Jahreswechsel. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte in allen Fällen verhindert werden, dass aus kleinen Bränden größere Gefahren entstanden.

Foto: Kreisfeuerwehr Northeim

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