Überraschend trennen sich FC Eintracht Northeim und Cheftrainer Jan Ringling. Das gab der Verein am Freitagabend auf seiner Homepage bekannt.

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Trennung sofort

Ringling hatte den Oberligisten im Mai 2020 übernommen, im Januar 2021 erst wurde sein Vertrag verlängert. „Nach guten und von gegenseitigem Vertrauen geprägten Gesprächen geht der gemeinsame Weg zwischen Ringling und dem FC Eintracht Northeim somit zunächst zu Ende“, heißt es nun auf der Homepage der Eintracht. Was der Grund der Trennung ist, sagt der Verein nicht.

Die Verantwortlichen seien ihrem nun Ex-Trainer aber „dankbar für alles was er in unserem Verein geleistet hat. Trotz der von Beginn an schwierigen Voraussetzungen hat er sich nie beklagt, sondern war immer Lösungsorientiert, professionell und wertschätzend dabei den Club mit zu entwickeln. Es entspricht der gesamten Zusammenarbeit, dass der Trennung umfassende und offene Gespräche vorausgingen, die letzendlich zu der Entscheidung führten. Wir bedauern sein Ausscheiden und wünschen Jan sportlich und persönlich alles erdenklich Gute!“, so Sportvorstand Alexander Polle.

Jan Ringling selbst falle „dieser Schritt sehr schwer, dennoch halte ich ihn für den richtigen und für den Verein notwendigen. Ich bedanke mich bei Gregor Czosnyka, Carim Blötz, den Verantwortlichen, den Spielern, Fans und Mitarbeitern für die Unterstützung. Euer Trainer sein zu dürfen, war mehr als ich vom Fußball je erwartet habe.“

Nachfolge geregelt

Für Überraschung sorgt aber schon jetzt die Nachfolge des Cheftrainers. Mit Philipp Weißenborn kehrt ein alter Bekannter an die Seitenlinie zurück. Weißenborn war lange Jahre Trainer und sportlicher Leiter der Eintracht. 2019 bat er die Verantwortliche um eine Auszeit. Zuletzt saß der beim Benefiz-Spiel der Eintracht gegen eine Stadtauswahl wieder an der Seitenlinie. Er wird schon am Samstag beim MTV Wolfenbüttel auf der Bank sitzen. Ergänzt werden soll das Trainerteam von Carim Blötz und dem bisherigen Co-Trainer Gregor Czosnyka.

Aktuell steht die Mannschaft abgeschlagen auf letzten Platz in der Oberliga. Von zwölf Spielen wurden neun Verloren. Gerade einmal sechs Tore wurden geschossen, 32-Mal musste der Eintracht-Torhüter dafür schon hinter sich greifen.

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