Eigentlich stellen sich die 12. Klassen des Beruflichen Gymnasiums der BBS in Einbeck im Frühjahr auf die Projektarbeiten ein. Doch diesmal kam als zusätzliche Hürde der Distanzunterricht dazu. Aber wozu gibt es Videokonferenzen, ne?

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Im Beruflichen Gymnasium mit dem Schwerpunkt Ökotrophologie orientierten sich die Projektaufträge der Schülergruppen am Abiturschwerpunkt „Ernährung im Kindes- und Jugendalter“. Zu den Themen „Superfoods“, „Energy-Drinks“, „Aktuelle Ernährungstrends“ und „Lebensmittelwertschätzung“ erstellten die Schüler auf wissenschaftlicher Basis – passend zum Distanzlernen – digitale Medienprodukte.

Am Ende gab es ein Erklärvideo, einen Videofilm, eine Website und einen Poetry Slam. Letzterer sollte zugleich als Beitrag beim Ideenwettbewerb „Mit Lebensmittelwertschätzung Schule machen“ eingereicht werden. Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb vom „Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen“ unter der Schirmherrschaft von Barbara Otte-Kinast, Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Niedersachsen.

Dass Preise im Wert von insgesamt mehr als 10.000 Euro winken, war offenbar ein zusätzlicher Ansporn für die Projektgruppe „C4J“ (Charlotte Bode, Julia Beyer, Julia Koch, Julia Pfannenstiel, Jule Wernstedt). Das Resultat ist inzwischen auf dem YouTube-Kanal der BBS Einbeck (www.youtube.de/bbseinbeck) und den sozialen Medien der Schule zu sehen.

Der Poetry Slam „Too good to go“ soll Zuschauern den Spiegel vorhalten und Mut machen, zum Umdenken und Andershandeln – ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu heben. Begleitet wurden alle Projekte von den BBS-Lehrerinnen Katrin Lüdeke und Mareike Plate.

Foto: BBS Einbeck

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