Mit einer angemeldeten Aktion auf dem Northeimer Münsterplatz haben Tänzerinnen des Tanzstudios Baufeldt gegen die aktuellen Corona-Beschränkungen ihrer Zunft protestiert. Sie fordern „eine Perspektive für unsere TänzerInnen“, denn von den Sport-Lockerungen in Niedersachsen profitieren sie nur bei Wohlwollen des Landkreises.

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Würfel und Flicken

Diese dürfen sich nämlich seit mehr als eine halben Jahr nicht gemeinsam treffen, Kurse finden nur Online und in Videokonferenzen statt. „Wir haben die Maßnahmen stets unterstützt und für richtig befunden“, heißt es dazu in einem Facebook-Posting der Gruppe. Die Kritik: „Da unsere Branche in der Corona Verordnung nicht berücksichtigt wird, obliegt es den einzelnen Landkreisen, über Lockerungen zu entscheiden. So kommt nach dem Würfelprinzip ein Flickenteppich zu Stande, der nicht mehr nachvollziehbar ist.“

Jugendarbeit leidet

Mit einer stillen Performance auf dem Münsterplatz in Northeim sollte diesen Anliegen nun eine Öffentlichkeit gegeben werden. „Mit dieser genehmigten Veranstaltung wollten wir ein klares Statement setzen zur Situation von Tanz- und Ballettschulen in der Pandemie. Seit sieben Monaten ist das Studio nun geschlossen.“

Die Hoffnung ist, dass sich der Landkreis nun entsprechend entscheide. „Es ist in unserer ländlichen Region nahezu unmöglich, dass feste Gruppen zu festen Zeiten mit einem bescheinigten Test zusammenkommen. So entpuppt sich so manche gut gemeinte Lockerung in der Praxis dann als nicht umsetzbar.“ Und das sei „nicht weiter hinnehmbar“.

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