Zwei Tage Klostermarkt in Northeim

Am Wochenende ist wieder Klostermarkt in Northeim. Am 21. und 22. September verwandelt sich die Innenstadt in einen mittelalterlichen Großmarkt. Am Sonntag öffnen zudem die Geschäfte.

Klostermarsch

Mit einem Umzug von der alten Brauerei bis zum Münsterplatz startet am Samstag, 21. September, um 10:30 Uhr der Klostermarkt 2019. Angeführt von den Landsknechten, den Oberhäuptern der Stadt, „Hökerern“ und Spielleuten wird es zwei Tage lang historisch in der Rhumestadt.

Um 11 Uhr eröffnet dann Bürgermeister Simon Hartmann den Markt. Traditionell geschicht dies mit dem Verlesen der Marktordnung durch den Kreishandwerksmeister, aktuell ist das Ulrich Schonlau. Schon um 12:30 Uhr beginnen die ersten Schwertkämpfe vor dem Kloster St. Blasien auf dem Münsterplatz. Um 15 Uhr wird zum ersten Mal geschossen. Bei Einbruch der Dunkelheit startet dann der Fackelumzug, angeführt von den Landsknechte.

Buntes Fest

Star der beiden Tage ist auch in diesem Jahr wieder der Gaukler „Immernochfrank“ inklusive Schalk im Nacken. Handwerker zeigen ihre Arbeit nach traditionellem Vorbild, das kleinste Handbetriebene Riesenrad der Welt dreht seine Runden und Spiele wie Bogen- und Armbrustschießen, Eierknacken oder das Mäuseroulette soll die Besucher zum Mitmachen animieren. Wer bei so viel Aktivität hunger bekommt, greift zum Spanferkel oder Holzofenbrot.

Historisch gekleidete Lagergruppen der Northeimer Landsknechte, der Freyschar zu Bokenrode und der Groner Kriegsknappen schlagen ihre Zelte auf dem Münsterplatz auf. Kinder wie Erwachsene bekommen die Möglichkeit, sich einmal mit Schwert, Helm und Kettenhemd zu rüsten und sich wie ein „echter“ Ritter oder Landsknecht zu fühlen. Mit Kanonenschlägen angekündigt wird die Schlacht des 30-jährigen Kriegs vor dem Northeimer Stadttor. Die Landsknechte verteidigen die Stadt erneut vor Tillys Truppen am Adolf-Hueg-Wall.

Offener Sonntag

Wie es sich für den Klostermarkt gehört, öffnen am Sonntag auch die gemeinen Geschäfte ihre Türen. Von 13 bis 18 Uhr dürfen Besucher auch am heiligen Sonntag ihre Kreditkarten glühen lassen – also fast wie im Mittelalter.

 

 

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