Mit einem Aktionstag am Münsterplatz haben die Feuerwehrtaucher der Kreisfeuerwehr Northeim am Samstag ihren 50. Geburtstag gefeiert. Ein Highlight war dabei ein mit Wasser gefüllter Container, in den Besucher durch Fenster hineinblicken und den Tauchern beim, ja klar, Tauschen zuschauen konnten. Außerdem durften bei der Kreisjugendfeuerwehr auch Laien in virtueller Realität ein Feuer löschen.

Angefüllt mit großer Neugierde nutzten die Besuchenden den Aktionstag, um mehr über die besondere Gruppe der Feuerwehrtaucher zu erfahren. Diese Sondereinheit der Kreisfeuerwehr ist in der Region etwas ganz besonderes. Auch deshalb sind die rund 20 aktiven Taucher weit über die Kreisgrenzen im Einsatz, zum Beispiel in Göttingen, Hameln und im Harz. Vor allem die Polizei ruft sie immer wieder, um bei schwierigen Einsätzen rund um große und kleine Seeen zu helfen. Dabei kam schon so manches wieder ans Tageslicht, was eigentlich für immer unter Wasser bleiben sollte. Zumindest dann, wenn man denjenige fragt, der es ins Wasser warf.

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Tresore, Autos und leider manchmal auch Menschen bergen die Taucher aus dem Wasser. Wie aktiv die Einsatzkräfte sind, haben die Besuchenden am Samstag selbst erleben können. In einem mit 30.000 Liter Wasser gefüllten Tank stiegen die Taucher immer wieder ab. Durch Fenster wurden sie bei ihrer Unterwasserakrobatik beobachten. Zum Beispiel lösten sie dabei kleine Puzzle unter Wasser oder – und das war besonders beliebt – spielten an den Fenstern mit der „Außenwelt“ Käsekästchen. Beeindruckend war auch zu sehen, wie viel Ausrüstung die Taucher mit dabei haben.

Die Kreisjugendfeuerwehr war ebenfalls vertreten und bot die Möglichkeit, mit einer VR-Brille wie in einem Videospiel Feuer zu löschen. Dank umgerüsteter, echter Strahlrohre (ohne Wasser) fühlte sich das nicht nur realistisch an, sondern sah dank moderner Grafik in Videospieloptik auch sehr realistisch aus. Die Freiwillige Feuerwehr Northeim unterstützte die Veranstaltung mit Grill und Getränken. Zu sehen waren außerdem die Einsatzfahrzeuge der Taucher: Ein Gerätewagen mit Umkleidekabinen und ein ziemlich schnelles Rettungsboot. Letzteres kam bereits oft auf dem Northeimer Freizeitsee zum Einsatz.

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