In einem gemeinsamen Statement erklären die Jugendverbände der Northeimer Parteien (Jusos, JU, Grüne Jugend, Julis) ihren Wunsch nach Bewegung und Veränderung im Anschluss an die Abstimmung zum Thema „Münsterplatz“. Dazu werden alle Ratsmitglieder aufgerufen, eine zeitnahe Entscheidung für die Umgestaltung des Münsterplatzes zu treffen.

Ein Erhalten des Status quo ist für sie nicht zielführend, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Northeim dürfe den Anschluss an andere Städte, die ihre Innenstädte sehr wohl verändern, nicht verlieren. „Die Innenstadt wird zukünftig immer mehr als Aufenthaltsort für Freizeitaktivitäten genutzt und weniger als Einkaufsbereich“, heißt es in dem gemeinsamen Statement. „Diesen Anforderungen muss nun auch der Münsterplatz gerecht werden und so die Umgebungsqualität in Zukunft spürbar anheben“.

Für die jungen Menschen ist ein zentraler Ort in einer Innenstadt wichtig. „Dass der zentrale Ort der Innenstadt immer auch ein Ausdruck der aktuellen Bedürfnisse ihrer Nutzer ist, zeigt der konstante historische Wandel des Platzes in seiner Ausgestaltung. In das Projekt zur generellen Umgestaltung des Münsterplatzes wurde bereits viel Geld und Arbeit investiert, die jetzt nicht einfach verpuffen dürfen.“

Die Vertreter der einzelnen Jugendorganisationen sprechen sich gemeinsam dafür aus, „die Wünsche von jungen Menschen zu berücksichtigen und keine Entscheidung über deren Kopf hinweg zu treffen“. Die fordern: „Die Umgestaltung muss nun schnellstmöglich begonnen werden. Die Jugend ist bereit für den ersten Spatenstich.“

Das Foto zeigt: von Links nach Rechts Maximilian Hirr (Junge Union), Thilo Schuster (Jusos) und Bastian Fröchtenicht (Grüne Jugend).

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