Offenbar hat sich die Hochwasserlage nun auch in Einbeck beruhigt. Am Freitag reduziert der Leinepolder seine Wasserabgabe. Die Stadt Einbeck hat den Krisenstab zunächst aufgelöst.

Wind drückt Wasser in die Orte

Die derzeitige Abfluss-Menge des Leine-Polders wird im Laufe des Tages reduziert. Der Leine-Pegel ist in den letzten Stunden an den meisten Messpunkten leicht gestiegen, der verringerte Abfluss des Polders wird aber mit einigen Stunden Versatz wieder zu einer Pegelsenkung führen. In Erzhausen ist die Kanalisation wieder teilweise überflutet, mit mobilen Toiletten und Duschen wird die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt. Die Straße zwischen Greene und Erzhausen musste erneut gesperrt werden. Problematisch ist derzeit Wind, der an einigen Stellen Leinewasser in Ortslagen drückt. In der Kernstadt sind die Pegel weiter rückläufig. Der Bäckerwall und die Straße Am Dreckmorgen bleiben gesperrt.

Sandsäcke müssen erst im neuen Jahr zurück

In den westlichen Ortsteilen hat sich die Hochwasserlage entspannt. Aufgrund der aufgeweichten Deiche bitten wir weiterhin eindringlich darum, die Deichanlagen nicht zu betreten. Halten Sie Abstand zu Flüssen und Bächen und fahren Sie nicht durch überflutete Straßen! Zur Rückgabe von Sandsäcken wird im neuen Jahr informiert werden, aufgrund der fortbestehenden Gefahrenlage wird darum gebeten, weiterhin keine Sandsäcke abzubauen oder zurückzubringen. Der Krisenstab von Kreisfeuerwehr, Stadt Einbeck und Hilfsor- ganisationen (DRK, Johanniter, THW und Polizei) wird bis auf Weiteres beendet.

Bürgermeisterin sagt Danke

Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek dankte allen Beteiligten: „Ich danke von Herzen den vielen Kameradinnen und Kameraden der städtischen und der Kreisfeuerwehr, die seit dem 23. Dezember unzählige Stunden in den Schutz der Kernstadt und der Ortschaften investiert haben und das ganze Weihnachtsfest über im Einsatz waren. Gleiches gilt für die vielen Helferinnen und Helfer des THW, des DRK, der Johanniter und der Polizei, die sowohl mit technischer Unterstützung, als auch in der Versorgung der Feuerwehren rund um die Uhr im Einsatz waren.

Auch den vielen sonstigen Freiwilligen, die in unterschiedlichster Art und Weise unterstützt haben, danke ich sehr herzlich. Es war beeindruckend, im Krisenstab mitzuerleben, wie schnell und reibungslos hier gearbeitet wurde und wie gut die Koordination der Akteure funktioniert hat. Hierdurch konnten größere Schäden verhindert werden.“

Foto: Kreisfeuerwehr Northeim

Vorheriger ArtikelAn diesen Orten kostet Feuerwerk bis zu 50.000 Euro
Nächster ArtikelEin Haus im See

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein