Wäre Corona nicht schon genug, streitet sich die in Berlin regierende CDU derzeit um die Frage, wen sie im September als Kanzlerkandidat unterstützen möchte. Vor allem die Basis scheint davon ziemlich genervt zu sein. Deshalb melden sich nun auch die Christdemokraten auf Northeimer Kreisebene zu Wort. Ihre Forderung ist eindeutig.

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Während die Nation versucht, nicht an einer schweren Lungenkrankheit zu sterben, wird in Berlin diskutiert, ob Söder oder Laschet für die CDU/CSU ins Rennen um die Nachfolge von Angela Merkel gehen wird. Für das weitere Vorgehen im Nominierungsprozess melden sich jetzt auch CDU-Verbände vor Ort mit Forderungen: „Wir müssen alle Parteilager einen, um in einen enthusiastischen Wahlkampf zu starten. Dafür ist aber die Klärung der K- Frage auf Grundlage einer breiten Basisentscheidung nötig.“, sagt Kerstin Lorentsen, Vorsitzende des CDU- Kreisverbandes Northeim.

Im Kreisverband Northeim mache man sich derzeit Gedanken, wie auf der Ebene vor Ort eine Mitgliederentscheidung ermöglicht werden könne: „Zurzeit sind wir noch in Beratungen zum „Wie“, aber über das „Ob“ einer Kreismitgliederbefragung besteht im Vorstand Einigkeit“, so Lorentsen.

Das sagt Kühne

Auch Dr. Roy Kühne, Mitglied des Deutschen Bundestags aus Northeim, äußert sich zum Thema. „Mit Armin Laschet und Markus Söder haben wir zwei gute Kandidaten, die als Ministerpräsidenten bereits bewiesen haben, dass Sie Bürgerinnen und Bürger überzeugen und Wahlen gewinnen können. Wir müssen uns jetzt für den Kandidaten entscheiden, der in der Bevölkerung und bei den Mitgliedern der Unionsparteien das meiste Vertrauen genießt.“

Dr. Roy Kühne, Mitglied des Deutschen Bundestages Foto: Thomas Trutschel/Deutscher Bundestag

Und weiter: „Denn wir stehen vor großen Herausforderungen und müssen für unseren Kurs die Unterstützung der Bevölkerung gewinnen. Die aktuellen und stabilen Umfragewerte zeigen, dass dies Markus Söder am besten gelingen kann.  Davon bin ich auch überzeugt. Eine schnelle Entscheidung in der Kandidatenfrage ist nun notwendig.
Eine Einbeziehung der Breite der Partei halte ich gerade bei dieser wichtigen Frage für begrüßenswert, sehe aber aktuell dann große zeitliche und organisatorische Herausforderungen.“

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