Blind oder in einem Rollstuhl sitzend haben Bürgermeister Simon Hartmann und die Bundestagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt und Karo Otte am Samstag die Northeimer Innenstadt erkunden. Das Experiment hat allerdings einen ernsten Hintergrund, inspiriert durch den Aktionstag für Inklusion der Aktion Mensch. Begleitet wurden die drei von Betroffenen. Ziel war es, aufzuzeigen, wie herausfordernd viele große und kleinen Stellen in Northeim sind. Mit den Erkenntnissen wird nun unterschiedlich umgegangen.

Reklame

Das Kopfsteinpflaster der Northeimer Innenstadt wird für Frauke Heiligenstadt und Karo Otte zum Hindernisparcours. Simon Hartmann versucht auf dem Wochenmarkt eine Gurke zu kaufen, ohne sie zu sehen. Die beiden Bundestagsabgeordneten und der Bürgermeister trauen sich zusammen mit behinderten Menschen ein Experiment. Für rund zwei Stunden erleben sie die Northeimer Innenstadt zur Marktzeit mit einer eigenen Behinderung. Heiligenstadt und Otte sitzen im Rollstuhl, Hartmann hat sich eine Augenklappe aufgesetzt. Alle drei haben am Ende ihrer Reise ganz unterschiedliche Erfahrungen und Erlebnisse gemacht. Leicht war es für keinen der drei.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Heiligenstadt sucht Fahrstuhl

Die SPD-Abgeordnete Frauke Heiligenstadt war mit Monika Nölting vom Beirat für Menschen mit Behinderungen unterwegs. Nölting ist selbst auf einen Rollstuhl angewiesen, eine …

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein