Mit einem Infoschild unter dem Straßennamen soll die an der Hindenburgstraße bald über  die historische Person Paul von Hindenburg informieren werden. Zuvor gab es im Northeimer Rat einen Streit darüber, ob die Straße ob der politisch-historischen Brisanz umbenannt werden soll.

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SPD und Grüne gemeinsam

Das Info-Schild haben die Vorsitzenden der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD, Hans Harer und Marek Wischnewski, gemeinsam mit dem Spender des Zusatzschilds, Berthold Ernst, jetzt an Northeims Bürgermeister Simon Hartmann übergeben.

Anfang des Jahres hatte der Rat der Stadt Northeim die Umgebennung der Straße mehrheitlich abgelehnt. Zuvor gab es einen Antrag dazu von den genannten Fraktionen.

Keine Diskussion

Für sie sei so „eine weitere Diskussion nicht möglich (…), in der ausreichend über die problematischen Verwicklungen des Generalfeldmarschalls im Ersten Weltkrieg und späteren Reichspräsidenten, Paul von Hindenburg, hätte informiert werden können“, heißt es in einer Mitteilung. Diese Aufgabe soll nun das Zusatzschild übernehmen.

Auf dem Bild zu sehen (v.l.): Marek Wischnewski, Berthold Ernst und Hans Harer.

Auf dem Info-Schild wird stehen:
Paul von Hindenburg (1847-1934)
1916-1918 als Chef der Obersten Heeresleitung verantwortlich für Kriegsverbrechen.
1919 Stichwortgeber der „Dolchstoßlegende“; 1925-1934 Reichspräsident;
30.01.1933 Machtübergabe an Hitler. Zum Dank dafür Straßenbenennung zum 20.04.1933
(Hitlers Geburtstag) durch den neu gewählten Stadtrat.

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