Wenn es im Schulunterricht raucht und knallt, haben Lehrer meist die volle Aufmerksamkeit ihrer Schüler. „Was viele Kinder aber gar nicht wissen: Physik und Chemie sind eng mit der Feuerwehr verbunden. Und zwar in spannender Art und Weise“, betonen Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Peters und sein Stellvertreter Konstantin Mennecke.

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Im Rahmen des Mitmachtages der Deutschen Jugendfeuerwehr sollen diese Parallelen in einer ganzen Reihe an Experimenten aus den Themenbereichen Wasser und Luft deutlich gemacht werden. „Coronabedingt war es in diesem Jahr schwierig, interessierte Kinder mit ihren Eltern zu einem Mitmach-Tag in die Feuerwehrhäuser einzuladen. Corona darf aber auch nicht Anlass dazu sein, alles abzusagen. Es braucht ein Umdenken, damit 2020 nicht zum ‚verlorenen Jahr‘ wird“, sagt Konstantin Mennecke.

Den Mitmachtag haben die beiden Macher aus der Jugendarbeit deshalb für die Videoreihe „Status 2“ der Kreisfeuerwehr digital umgesetzt. In dem rund 45 minütigen Video zeigen sie unter anderem, wie man einen Feuerlöscher baut, wie ein Hebekissen der Brandschützer funktioniert und wie die Pumpen der Feuerwehr es schaffen, Wasser aus einem Teich zu saugen.

Zu sehen gibt es das amüsante und zugleich lehrreiche Video ab sofort auf der Internetseite der Kreisfeuerwehr unter www.kfv-nom.de. Dort gibt es auch die Experimentier-Anleitungen zum Herunterladen. Kinder können die Experimente zuhause mit ihren Eltern nachmachen, ein Foto davon per E-Mail an redaktion@kfv-nom.de einreichen und so eine Mitmach-Urkunde erhalten.

Nicht nur sehen, auch hören

Wer mehr über die Feuerwehr erfahren möchte, kann auch den in diesem Jahr ins Leben gerufenen Podcast „Status2“ der Kreisjugendfeuerwehr hören. „Wir freuen uns, dass wir das Projekt auch zunehmend in der internen Kommunikation nutzen können. Da die finanziellen Mittel in der Jugendarbeit immer knapp sind, freuen wir uns, dass wir mit Generation hoch 3 einen starken Partner gefunden haben, der uns diese Art der Kommunikation sowohl in- als auch extern ermöglich“, erklärt Konstantin Mennecke, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart.

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