Immer wieder werden Einsatzkräfte der Feuerwehr an Weihnachten von ihren Familien losgerissen, um Hochwasser-Touristen aus misslicher Lage zu befreien. Neben den eigentlichen Einsätzen an Dämmen und den Bauhöfen, müssen PKW und Menschen gerettet werden. Am zweiten Weihnachtsfeiertag fordert ein Besuch des Niedersäsischen Ministerpräsidenten, Stephan Weil, erneut die volle Aufmerksamkeit der Verantwortlichen.

Aufgrund der weiter angespannten Lage entlang der Flüsse sowie der aufgeweichten Deiche fordern die Behörden alle Menschen auf, die Deichanlagen nicht zu betreten. „Halten Sie Abstand zu Flüssen und Bächen und fahren Sie nicht durch überflutete Straßen“, heißt es von der Kreisfeuerwehr. Immer wieder müssen die Feuerwehren, teils gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk, zu entsprechenden Einsätzen ausrücken und Personen retten.

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Unter anderem waren Autos und Menschen im Wasser eingeschlossen und mussten gerettet werden. Am Rande des Seerundwegs musste das Ordnungsamt eingreifen und Spaziergänger abhalten, den weiterhin abbrechenden Weg zu betreten. Als die Rettungskräfte am zweiten Weihnachtstag endlich etwas zur Rhume kommen könnten, meldet sich Ministerpräsident Stephan Weil für einen Besuch in Northeim an. Dabei dankte er den Rettungskräften, die trotz der Feiertage unermüdlich im Einsatz sind.

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