Wünsche und Statements auf kleinen Zetteln werden an Luftballons gebunden und in den Himmel entlassen. An diesem Wochenende feierte der Treffpunkt Oase seinen 25. Geburtstag. Einst entstanden aus einer Wärmestube, ist das Haus am Hof von St. Sixti für Menschen ein Zuhause geworden, die sonst keins haben. In ehrenamtlicher und Hauptamtlicher Arbeit werden an diesem Ort Hände gereicht und Hilfe denen geboten, die sie am dringendsten brauchen. Zur Feier des Tages gibt es viele nette Worte, Freudentränen – und klare Bekenntnisse.

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Das erste Bekenntnis kommt von Bürgermeister Simon Hartmann, der klar macht, „dass die Politik und die Verwaltung auch in Zukunft denen eine Stimme geben wird, die sonst keine eigene Lobby haben.“ Denn genau die sind es, die in der Oase keine Zuflucht, sondern ein Zuhause und eine Familie finden. Hilfe in Lebensphasen, die mehr als nur schwierig sind. Menschen, die in die Armut gerutscht sind, von denen die Sucht Besitz ergriffen hat, die vielleicht nur ein aufmunterndes Wort, etwas Suppe und eine Dusche brauchen. Oder ganz einfach den Glauben daran zurückerobern wollen, wie lebenswert ihr eigenes Leben tatsächlich ist.

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