Gute Nachrichten für Freunde des Northeimer Weihnachtsmarktes. Die Münsterweihnacht bleibt weiterhin geöffnet. Darauf haben sich Standbetreiber und Veranstalter geeinigt. Zuvor sollte bis vergangenen Sonntag abgewartet werden, wie sich die Besucherzahlen entwickeln. Seit vergangener Woche gilt 2G mit Testnachweis und Maskenpflicht.

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Neue Regelungen machen Hoffnung

Die Entscheidung sei am Sonntag einvernehmlich zwischen allen Budenbetreibern und den Veranstaltern getroffen worden, sagt Stadtmarketing-Geschäftsführerin Tanja Bittner. Obwohl die wirtschaftliche Situation im Vergleich zu den Vorjahren „katastrophal“ sei, so Bittner, machen die steigenden Besucherzahlen dennoch Hoffnung. „Die Bedingungen sind natürlich sehr schwierig. Doch die neue Regelung für Menschen mit Booster-Impfung ist für uns ein Lichtblick und die Hoffnung ist da, dass es besser wird“, sagt Bittner.

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Andere hatten abgesagt

Aufgrund der 2G+ Regelungen und steigender Ansteckungswerte hatten Weihnachtsmärkte in Göttingen oder Goslar zuletzt den Betrieb eingestellt und hatte gar nicht erst gestartet. Die Münsterweihnacht versuchte es zunächst unter 3G-Regeln, ehe mit der Warnstufenerhöhung selbst Geimpfte und Genesene ein negatives Testergebnis vorzeigen müssen. Immerhin: seit vergangenen Samstag dürfen diejenigen mit einer Auffrischungsimpfung auf den Test verzichten. Viele Teststellen auch in Northeim waren schlichtweg überlastet.

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Treue Besucher

Vor allem den Sonntag als Familientag wollten die Veranstalter noch abwarten. Offenbar kamen genug Besucher, um die Entscheidung nun zu treffen. „Wir sehen, dass viele gezielter und bewusster zu uns kommen“, sagt Tanja Bittner. Der zufällige Besuch der Münsterweihnacht fällt aufgrund der Testpflicht und des damit verbundenen Aufwands meistens aus. Wie viele Gäste tatsächlich kommen, können sie objektiv aber noch nicht absehen. „Wir beobachten die Situation täglich weiter. Sollten die Infektionszahlen deutlich steigen, müssen auch wir neu bewerten“, so Bittner.

Und weiter. „Wir müssen aber auch lokal schauen, und da sind wir in Northeim noch recht beschaulich unterwegs.“ Spätestens ab Warnstufe 3 ist dann allerdings wirklich Schluss. Dann sieht die Verordnung vor, Weihnachtsmärkte sofort zu schließen.

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