Corona-Mutation erstmals in Göttingen nachgewiesen

Die britische Corona-Mutation wurde nun erstmals auch bei infizierten in Göttingen nachgewiesen. Laut Stadtverwaltung seien neun Personen im Northeimer Nachbarkreis betroffen. Brisant: zwei weitere bestätigter Fälle arbeiten zwar in Göttingen, stammen aber aus „angrenzenden Landkreisen“.

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Infizierte und Kontaktpersonen in Quarantäne

Laut Stadtverwaltung sind einige der Betroffnen bei den Göttinger Entsorgungsbetrieben (GEB)beschäftigt. Sie alle befinden sich bereits in Quarantäne, auch die Kontaktpersonen wurden getestet und zunächst in die häusliche Isolation geschickt. Zudem werden die Kollegen nun zu Dienstbeginn getestet. Noch sei aber nicht abzusehen, ob sich das Infektionsgeschehen auf den Dienstbetrieb auswirken wird.

Das hänge vor allem von den Ergebnissen der PCR-Tests ab, die in den nächsten Tagen abgenommen würden, sagt Dirk Brandenburg, Betriebsleiter der GEB. „Wir stehen im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt und unterstützen alle Maßnahmen, die getroffen werden. Sobald sich die Situation ausschärft, können wir die nächsten Schritte planen.“

Krisenstab hat damit gerechnet

Petra Proistedt, Sozialdezernentin und Leiterin des Corona-Einsatzstabs der Stadt Göttingen, ist über nicht überrascht, dass es die Mutation nun auch nach Göttingen geschafft hat. „Nachdem die englische Mutation schon in anderen niedersächsischen Kommunen nachgewiesen worden ist, war damit zu rechnen.“

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Kreisrätin Marlies Dornieden, Leiterin des Landkreis-Krisenstabs, betont: „Der Nachweis der Mutation im Landkreis zeigt, dass wir konsequent die AHA-Regeln beachten müssen. Gerade weil die Inzidenzwerte sinken, sind Achtsamkeit und Rücksicht wichtig. Unser Motto muss sein: Jetzt erst recht – Abstand, Hygienemaßnahmen und Maske! Sie mindern das Infektionsrisiko, das die Virus-Mutation so gefährlich macht.“

Ob es sich bei den weiteren Betroffenen um Menschen aus dem Landkreis Northeim handelt, ist nicht bekannt. Derweil beschäftigen Corona-Partys die Behörden.

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