Abgesagtes Oktoberfest: Das sagt die Stadt Northeim

Eigentlich sollte an diesem Wochenende am Mühlenanger in Northeim eine große Oktoberfest-Party stattfinden. Kurzfristig wurde die Veranstaltung aber abgesagt.

Defekt am Mühlenanger?

Als Gründe gab Veranstalter eMax Entertainment auf seiner Facebook-Seite technische Probleme am Mühlenanger an.

Screenshot: Facebook

Wir haben deshalb bei der Stadt Northeim nachgefragt, was das sein könnte. Die Antwort allerdings überrascht – denn sie ist eine gemeinsame Erklärung von Stadt und Veranstalter.

Die Stadt Northeim und eMax Entertainment bedauern außerordentlich, dass das für den 21./22.09.2019 auf dem Mühlenanger geplante Oktoberfest so kurzfristig abgesagt wurde. Die Veranstaltung hätte den örtlichen Veranstaltungskalender bereichert. Beidseitige Fehlinterpretationen in der Kommunikation über das zeitliche Veranstaltungsende haben den Veranstalter annehmen lassen, dass Anforderungen nicht erfüllt sind. Beide Partner sind nach einem klärenden Telefonat überzeugt, die in der Vergangenheit bestehende gute Zusammenarbeit auch künftig erfolgreich fortführen zu können. Erste Gedanken an ein Oktoberfest 2019 sind daher schon kommuniziert worden. Auch künftig wird eMax Entertainment mit der Mallorca Mania-Party am Freizeitsee ein verlässlicher Veranstalter sein. Für ein kommendes Projekt, für das voraussichtlich schon bald Verhandlungen aufgenommen werden können, bewirbt sich  der Veranstalter mit seiner Kompetenz und Erfahrung.

Technische Probleme am Mühlenanger? Nein.

Aber was sind das für Anforderungen, die gleich ein Veranstaltungsende mit sich bringen?

Derweil wird im Netz wild spekuliert, ob vielleicht einfach zu wenig Karten verkauft wurden. Hierzu gibt es allerdings keinerlei Informationen oder Belege.

2019 ein neues Oktoberfest?

Falls ihr euch fragt, was mit einem gemeinsamen “kommenden Projekt” gemeint ist: eMax Entertainment möchte schon 2019 ein großes Stadtfest in Northeim veranstalten.

Die Stadt Northeim geht hierzu jetzt in Verhandlungen. Kosten von rund 50.000 Euro stehen im Raum, die von der Kommune getragen werden soll.

 

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