Moment mal, was war noch gleich am 24. September?

Bundestagswahl. Geh wählen!

 

Am 24. September sind Bundestagswahlen. Eine Woche vorher bringens sich alle Parteien und Kandidaten noch einmal in Position. Wir schauen, was gerade in den sozialen Netzen so abgeht.

Die Kandidaten für den Bundestag zeigen noch einmal, wohin sie wollen. Im Bundestagswahlkreis 52 Goslar-Northeim-Osterode sind das die Stimmen von 203.000 Wahlberechtigten.

Wählen ist dabei ganz einfach: Jeder Wähler hat bei der Wahl zwei Stimmen. Mit dem Kreuz für die Erststimme wird entschieden, welcher Direktkandidat aus den bundesweit insgesamt 299 Wahlkreisen in den Bundestag einzieht.

Im Bundestagswahlkreis 52 Goslar-Northeim-Osterode bewerben sich folgende  Kandidaten für den direkten Einzug in den Bundestag:

  • Für die CDU, Dr. Roy Kühne aus Northeim;
  • für die SPD, Marcus Seidel aus Einbeck;
  • für die GRÜNEN, Viola von Cramon-Taubadel aus Waake;
  • für die DIE LINKE., Lukas David Jacobs;
  • für die FDP, Nicole Langer aus Dassel und
  • für die AfD, Jens Kestner aus Northeim.

Mit der Zweitstimme entscheiden die Wähler über die Verteilung der Sitze im Bundestag: Mit der Stimmabgabe für eine der 18 kandidierenden Parteien legen die  Wähler fest, ob eine Partei in den Bundestag einzieht und wie viel Sitze sie erhält.

Der Bundestagswahlkreis 52 Goslar-Northeim-Osterode ist ziemlich groß. Oder wusstest Du, dass  Städte und Gemeinden aus den Landkreisen Göttingen, Goslar und Northeim dazugehören? Bestimmt. Aus dem Landkreis Northeim sind das die Städte Bad Gandersheim, Dassel, Einbeck, Hardegsen, Moringen und Northeim. Die Gemeinden Kalefeld und Katlenburg-Lindau sowie der Flecken Nörten-Hardenberg.

Vom Landkreis Goslar die Städte Bad Harzburg, Braunlage und Goslar sowie die Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld.

Vom Landkreis Göttingen die Stadt Osterode am Harz Städte, Samtgemeinde Hattorf am Harz sowie die Gemeinden Bad Grund (Harz) und Walkenried.

Damit alles flott über die Bühne geht, stehen im Wahlkreis rund 300 Wahllokale zur Verfügung, die ab 8 Uhr ihre Türen öffnen. Meistens sind diese in öffentlichen Gebäuden wie Grundschulen oder Rathausern zu finden.

Mehr als 2.500 ehrenamtliche Wahlhelfer warten dann bis 18 Uhr auf eure Stimme.

Der Landkreis empfiehlt dabei: Wer im Wahllokal wählen geht, sollte seine Wahlbenachrichtigungskarte mitbringen. Wo das Wahllokal ist, steht auf der Wahlbenachrichtigungskarte. Ist der Wähler dem Wahlvorstand nicht persönlich bekannt, muss er sich ausweisen können; für diesen Fall sollte der Personalausweis mitgeführt werden.

Wer am Wahlsonntag gehindert ist, in seinem Wahllokal wählen zu gehen, der kann vorher per Briefwahl abstimmen. Die hierfür erforderlichen Briefwahlunterlagen gibt es bei den jeweiligen Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Besonders wichtig ist, dass die Wählerin beziehungsweise der Wähler in den blauen Stimmzettelumschlag nur den Stimmzettel legt und den blauen Stimmzettelumschlag zuklebt.

Der blaue Stimmzettelumschlag muss dann zusammen mit dem – mit Datum und der eigenen Unterschrift versehenen – Wahlschein in den roten Wahlbriefumschlag gesteckt werden. Danach muss der rote Wahlbriefumschlag zugeklebt und rechtzeitig an die Stelle, die auf dem Wahlbriefumschlag aufgedruckt ist, übersandt werden. Der Wahlbrief muss dort spätestens am 24. September 2017 bis 18:00 Uhr eingegangen sein.

Zur Auszählung der Briefwahl der Bundestagswahl treffen sich die Mitglieder der Briefwahlvorstände am Wahlsonntag in den Kreisverwaltungen in Göttingen, Goslar und Northeim. Die Auszählung der Stimmen erfolgt öffentlich, so dass grundsätzlich jedermann Zugang zu den Wahlräumen hat.

Informationen zu den Wahlergebnissen können am Wahlabend im Internet unter www.wahlen.kdgoe.de nachgelesen werden. Für die interessierte Öffentlichkeit gibt es außerdem ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Northeimer Kreishauses Informationen über eintreffende Ergebnisse.

Und auch die Kandidaten nutzen die Woche vor der Wahl noch einmal intensiv.

Marcus Seidel will unbedingt in den Bundestag.

 

Dr. Roy Kühne möchte dort bleiben und zeigt, warum.

Beim Rest ist auf Facebook gerade nicht so viel los (Bundespolitisches Programm oder platte Hetze)

Und die Parteien selbst?

Bei der FDP

Bei den Grünen

Bei der CDU

Bei der SPD

Bei der AfD

Bei der Linke

Egal, wo Du am Ende dein Kreuz machst. Geh wählen!

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