Die 3.Liga-Handball-Saison 2020/2021 wird nun doch abgebrochen. In einer Video-Konferenz wurde das den Vereinen in dieser Woche mitgeteilt. Auch die Herren des Northeimer Handball-Clubs sind von dieser Entscheidung betroffen – und halten dies für die „einzig richtige Entscheidung“.

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Planungen laufen bereits

Absteiger soll es keine geben, Aufsteiger werden in einem kleinen Turnier ausgespielt. NHC-Vorstand Oliver Kirch überrascht dieser Schritt des Verbands wenig. „Wir haben das so erwartet und uns damit beschäftigt.“ Schon seit einigen Wochen laufen die Planungen für die Saison 2021/22, so Kirch weiter.

NHC-Vorstandsmitglied Oliver Kirch

Bereits in den vergangenen Monaten hatten Sponsoren ihre weitere Unterstützung zugesagt, neue kamen hinzu. „Insbesondere die bisherigen Sponsorengespräche machen Hoffnung, aber es ist auch noch ein weiter Weg und man hofft auf eine weitere breite Unterstützung der Sponsoren und Partner und freut sich auch auf den einen oder anderen Neuen.“

Wie viele Mannschaften

Doch durch die neue Regelung droht zum Saisonstart eine Giganten-Liga. Ohne Abstieg und mit Aufstieg aus den unteren Ligen, könnte im August eine 3. Liga mit 85 Mannschaften und mehr als vier verschiedenen Staffeln starten.

In der nun abgebrochenen Spielzeit verteilten sich 72 Herrenmannschaften auf vier Staffeln. Zu wenig für Kirch und den NHC: „Die aktuelle Staffelgröße war eine echte Herausforderung viel zu groß.“

Die logische Konsequenz sei nun, mit noch mehr Mannschaften, diese auch auf noch mehr Staffeln aufzuteilen. „„Ich gehe für die kommende Saison von mehr als vier Staffeln aus, dann ist es machbar“, sagt Kirch.

Wo wird gespielt?

Während für die Saison nun Tatsachen geschaffen sind, ist die Zukunft über die Spielstätte des NHC weiterhin offen. Zuletzt wurden die Baupläne für das Gelände am Schuhwall durch die Politik heftig Kritisiert und zurück an die Stadt verwiesen.

Auch der Bau einer neuen Sporthalle könnte sich damit verzögern. Zuletzt waren die Northeimer Handballer schon auf umliegende Hallen ausgewichen, denn eine erneute Ausnahmegenehmigung für die alte Schuhwallhalle hatte der Verband nicht erteilt.

Kirch ist aber optimistisch, dass Verein und Stadt auch hier eine geeignete Lösung finden. Auch, gegen welche Gegner und welche Fahrten anstehen, stehe noch lange nicht fest. Daher sei es noch zu früh damit zu Planen, wo und wie gespielt wird. „Das können wir noch gar nicht planen, da die Einteilung später kommt. Wir nehmen es wie immer sportlich.“

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