Beim Neubau einer Sporthalle am Schuhwall will sich der Landkreis Northeim nun mit deutlich mehr Geld beteiligen, als zunächst geplant. Zumindest wünscht sich dies Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Der Rat der Stadt Northeim hat den Bau der Sportstätte auf dem Gelände der ehemaligen Gutenberg-Realschule in der vergangenen Woche auf den Weg gebracht. Die neue Sporthalle soll neben dem Handballsport auch für den Schulsport genutzt werden.

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Neubau am Schuhwall

Eine Behörde, die mehr Geld ausgibt als sie müsste – das ist ungewöhnlich. Ursprünglich hatte der Kreistag entschieden, den Bau der neuen Sporthalle am Schuhwall mit 3 Millionen Euro zu unterstützen. Mit diesem Zuschuss beteiligt sich der Landkreis als Nutzer für den Schulsport an dem Hallenbau.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel will dem Kreisausschuss nun vorgeschlagen, den Kreiszuschuss auf 4,2 Mio. Euro zu erhöhen. „Die kreiseigenen Sporthallen werden neben dem allgemeinen Schulsport aber auch in sehr großem Umfang für den Vereins- und Breitensport genutzt“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Die Hallengrößen weichen daher in der Praxis von den DIN-Richtwerten ab. Um den Vereins- und Breitensport „angemessen auch für den Neubau der Schuhwallhalle zu berücksichtigen“ , habe die Kreisverwaltung noch einmal zum Taschenrechner gegriffen.

Wichtiges Signal

„Wir dürfen auch nicht außer Acht lassen, dass aufgrund der konjunkturellen Hochphase in der Baubranche mit erheblichen Kostensteigerungen zu rechnen ist“, so die Landrätin zur Begründung ihres Vorschlages. Bei diesen gut 1,2 Millionen Euro Mehr sei auch eine jährliche Preissteigerung von 3,5 Prozent bis zur tatsächlichen Realisierung des Neubaus berücksichtigt . „Ich hoffe, dass der Kreisausschuss meinem Vorschlag zustimmt, und wir der Stadt Northeim dieses wichtige Signal zum geplanten Hallenneubau geben können“, so die Landrätin.

Im Northeimer Rathaus kommt dieses Signal wenig verwunderlich sehr gut an. Bei Facebook schreibt Bürgermeister Simon Hartmann: „Ich freue mich nach vielen guten Gesprächen zwischen Stadt und Landkreis sehr über diese Ankündigung und bitte die Kreispolitik auch namens der Stadt Northeim um Zustimmung.“

Foto: Spieker Fotografie

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