Eine chaotische erste Halbzeit beschert dem FC Eintracht Northeim keinen guten Einstand in die neue Oberliga-Saison. 361 Zuschauer sahen erst in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel der Heimmannschaft. Für Punkte hat es trotzdem nicht gereicht. Mit einem 2:3 verabschiedet sich Arminia Hannover wieder in Richtung Norden.

Schwerer Start

Bei der Eintracht spricht man von Umbruch. Mit neuem Trainern und vielen Abgängen will es der zweite der abgelaufenen Saison nach dem erneut missglückten Aufstieg wieder in der Oberliga versuchen. Mit der Arminia aus Hannover kommt ein oft gesehener Gegner. In der vergangenen Saison gab es im Hin- und Rückspiel noch einen offenen Schlagabtausch und unterm Strich eine Punkteteilung.

An diesem 4. August wirkten die Gäste aber sortierter als die Rhume-Kicker. Viele Pässe landeten beim Gegner, zwei dieser Aktionen führten schon in der 8. und 11. Minute zu Gegentoren durch Stephane Dieupeugbeu und Onur Capin. Nach dem 0:3 durch Abdullah Jankir in der 39. Minute ließ sich in den Gesichtern der Northeimer schon erkennen; hier kommt noch viel Arbeit auf die Mannschaft zu.

Aufholjagd

Dass sich diese aber lohnt, zeigte die zweite Halbzeit. Der 1:3 Anschluss fiel mit dem Pausenpfiff durch Thorben Rudolph. Das 2:3 folgte erst in der 83. Minute – zu spät. Am Ende blieb es dabei. Auch, weil Rudolph in der Nachspielzeit einen Elfmeter nicht im Tor unterbringen konnte.

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Das sagt der Trainer

Trainer Simon Schneegans sah seine Mannschaft erst „nach dem 1:0 wach auf dem Platz“. „Die Gegentore, die wir in der ersten Halbzeit bekommen, das sind individuelle Fehler. Das tut besonders weh“.

Die zweite Halbzeit hat dem neuen Trainer deutlich besser gefallen. „Wir hatten gute Torchancen, dann wünscht man seiner Mannschaft für die kämfperische Leistung ein Unentschieden. Leider kam es nicht so.“ Das der Elfmeter zum Ausgleich am Ende nicht reingeht, gehört für Schneegans zum Fußball. „Da mache ich dem Thorben auch gar keinen Vorwurf. Der wurde überragend gehalten.“

Das Fazit des Trainers? „Es läuft bei uns ganz einfach noch nicht rund.“

Am kommenden Freitag geht es dann zum nächsten Spiel gegen Achim in Uphusen. „Wir werden über das Spiel sprechen und es so am besten verarbeiten“, sagt Schneegans. Dort erwartet er ein sehr zweikampfbetontes Spiel. Vor allem aber will die Mannschaft an die Leistung der zweiten Halbzeit anknüpfen.

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